Jonathan Dilas Kurzgeschichten Stories out of Dreams

Gefoppt

(Eine fantastische Kurzgeschichte von © Jonathan Dilas)

 

An einem schönen Sonntagabend saß ich mit einem Bekannten, den ich schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hatte, in einem Café. Er hatte sich ein Bier bestellt und ich verblieb alkoholfrei mit einer Apfelschorle.

Es war ein wundervoller Abend und die meisten bevorzugten es, wie wir auch, draußen zu sitzen. Während er sich eine Zigarette drehte, begann er zu erzählen:

»Weißt du, ich mach jetzt in Computer. PCs und so, kennst du ja. Habe mich mit ein paar Freunden selbständig gemacht und eine richtige Firma gegründet. Mittlerweile sind wir schon sehr gefragt, mehr so gehobener Standard, wenn du verstehst, was ich meine?!«

Ich nickte und griff nach meinem Glas, während eine brünette Kellnerin kam und ein weiteres Bier auf den Tisch stellte.

»Ich habe ja schon damals sehr viel mit Computern zu tun. Auch haben wir da schon gehackt. Das hat immer viel Spaß gemacht.«

»Aha«, antwortete ich und erwartete nun ein paar Anekdoten aus seinem Leben.

»Das was ich dir jetzt erzähle, darfst du aber niemandem weitersagen....« Ein kurzer Moment der Stille trat ein, dann konnte er nicht mehr an sich halten: »Es gibt im Internet nämlich zwei Ebenen, musst du wissen. Eine offizielle, auf der alle rumsurfen, und eine inoffizielle, wovon keiner etwas weiß...«Er zog derweil an seiner Zigarette und aschte dann in den Aschenbecher, der aus preiswertem Porzellan auf dem Tisch prunkte.

»Auf dieser inoffiziellen Ebene sind nämlich die Hacker unterwegs. Die hacken sich in deinen Computer hinein, und du merkst nichts davon. Das kann ich dir garantieren! Die wissen dann alles über dich. Die kennen deine Emails, deine Passwörter und andere Dateien, die auf deiner Platte liegen, einfach alles.«

Ich fand seine Ausführungen sehr interessant und ich erinnerte mich auch an einige Dinge, die dem sehr ähnelten, es hatte mit Hacken aber nichts zu tun. Nun gut, vielleicht ein ganz klein wenig, aber nur im weitesten Sinne. Vielleicht war es eher eine gehackte Realität als ein gehackter Computer.

»Die hacken sich locker in deinen Rechner und besonders in denen der Firmen. Meistens merkst du es daran, wenn du dauernd irgendwelche Fehlermeldungen hast, denn ein Hacker muss eine Fehlermeldung bei dem betreffenden Betriebssystem verursachen, damit er hinein kann. Wenn das System einen Fehler meldet, ist es offen. Ich habe sogar schon von richtigen Hackerpartys gehört. Da werden dann die Leute, die sie gehackt haben, zu Spottpreisen angeboten oder getauscht. Davon kriegst Du nichts mit! Du surfst weiter herum und guckst dir deine Seiten an, was für welche das auch immer sein mögen. Du denkst, du wärst ganz allein mit dir selbst vor dem Rechner und Zack, schon ist ein Hacker da und sieht all die Webseiten, die du da aufrufst und was du so in deinen Rechner eintippst. Andere Gehackte, die den Hackern langweilig geworden sind, werden dann wieder freigelassen, in dem sie sie verschenken oder mit offenen Zugängen im Internet herumliegen lassen! Es ist beinahe wie ein Sklavenmarkt, nur dass niemand von den Sklaven weiß, beziehungsweise weiß, dass er einer ist!«

Er fuhr fort: »Die erstellen dann richtige Persönlichkeits- und Charakterbilder von dir. Die können dann auch verkauft werden. Das macht aber nicht jeder Hacker. Es gibt drei Arten von Hackern: die mit ethischen Grundsätzen, die sagen, dass es ihnen nur darum gehe, alle Informationen dem Volk zugänglich zu machen, und dann jene Hacker, die zu ihrem Vorteil hacken, um Geld zu verdienen, und jene, die einfach ihren voyeuristischen Neigungen nachgehen. Spionage praktizieren eigentlich die meisten Hacker. Die einen werden gut bezahlt und für den andern geht es um ihre Grundsätzen oder Neugier.«

Er drückte seine Zigarette im Aschenbecher aus und wirkte dabei sehr konzentriert. Dann blickte er auf und fragte: »Hast du so was schon mal gehört?«

Ich wechselte meine Sitzposition und meinte, dass es schon etwas Vergleichbares gäbe...

Er spitzte die Ohren und wollte nun eine Geschichte von mir hören. Ich wollte ihn diesbezüglich nicht enttäuschen.

»In unserer Alltagsrealität gibt es auch zwei Ebenen. Eine ist die offizielle, in der wir alle vor uns hinleben und unseren jeweiligen Beschäftigungen nachgehen wie Arbeiten, Familie, Freunde, Schlafengehen usw., aber es gibt noch eine andere Ebene...«

Er zog die Augenbrauen zusammen und glaubte erst einmal, dass ich ihn auf den Arm nehmen wollte.

»...eine inoffizielle Ebene, von der niemand etwas mitbekommt.«

»So was habe ich ja noch nie gehört!« behauptete er, lehnte sich zurück und drehte erneut eine Zigarette.

»Doch, doch«, entgegnete ich, »das passiert jeden Tag, wie dieses Hacken, von dem du erzählt hast. Und ich bin einer von jenen Leuten, die, mit deinen Worten, diese Realität gehackt haben. Wir haben es geschafft, uns unsichtbar in unserer Realität aufzuhalten, ohne dass du uns wahrnehmen kannst. Wir verlassen sozusagen nachts unsere Körper und gehen dann von Haus zu Haus, um andere unwissende Menschen zu beobachten.«

Er schüttelte lächelnd den Kopf: »Das kann ich mir nicht vorstellen Und außerdem, was kannst du denn davon haben? Du willst mich wohl zum Narren halten?«

»Keineswegs! Was denkst du, werden die Gehackten denken, wenn du ihnen davon erzähltest? Sie werden es für neunmalkluge Erzählungen halten von jemanden, der irgendwo mal was gehört oder gelesen hat. Oder sie werden denken, wer sie denn schon hacken würde, denn auf ihrem Rechner lohnt sich keine Industriespionage – womit sie auch gewiss recht hätten – aber ähnlich verhält es sich mit dem, was ich sage. Hierbei wird auch spioniert und weitaus effizienter und Ziel gerichteter.«

»Dem kann ich im Moment nicht ganz folgen«, sagte er und schaute mich auffordernd an.

»Nun gut«, entgegnete ich, »dann werde ich dir von einigen Erlebnissen erzählen, die ich selbst erlebt und getan habe...«

Die Spannung an unserem Tisch wuchs spürbar. Zum Glück war die Geräuschkulisse sehr hoch und es hörte niemand zu. Zumindest niemand, den man sehen konnte...

»Es gibt nämlich Leute, denen gelingt es, ihre Körper zum Einschlafen zu bringen, während sie selbst geistig wach bleiben und dann ihre Körper verlassen. Sie gehen dann unsichtbar ihrer Wege und können sich in jedes Haus schleichen, das ihnen gefällt. Und ich bin einer von ihnen.«

Er sah mich mit großen Augen an und es war nicht nur ein prüfender Blick. Ich sah seine Zweifel stärker werden.

Viele von uns haben sich auf dem sexuellen Sektor spezialisiert. Manchmal gehen wir dazu tagsüber in die Stadt und suchen uns eine schöne Frau aus und verfolgen sie heimlich. Manchmal im physischen Körper, aber manchmal auch als Unsichtbarer. Wenn wir herausbekommen haben, wo die betreffende Frau wohnt, dann besuchen wir sie in der Nacht und holen sie aus ihrem Körper, in dem Wissen, dass sie sich niemals am anderen Morgen daran erinnern wird.«

Er schaute sehr skeptisch. »Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das vergisst! So was merkt man doch, wenn da nachts einer in deiner Wohnung steht und dich berührt oder dich 'aus dem Körper holt', wie du es nennst. Das ist die abstruseste Geschichte, die ich je gehört habe! Das klingt wie aus einem esoterischen Schundheftchen!«

»Glaube, was du willst«, sagte ich, »aber höre mir noch ein wenig zu und urteile dann. Wenn du dann immer noch nicht überzeugt bist, von dem was ich hier erzähle, dann behalte ich es mir vor, auch nicht an deine Hackergeschichten zu glauben.«

Er nickte und meinte, dass er nun umso gespannter sei, während ich tief Luft holte und weitererzählte:

»Wenn wir uns also in das Schlafzimmer der begehrten Frau geschlichen haben und sie eingeschlafen ist, holen wir sie auf diese inoffizielle Ebene, von der kaum jemand weiß - genau wie es die Gehackten nicht wissen mögen, dass sie gehackt werden. Manchmal lassen wir sie auch in ihrem Körper, legen uns dann neben sie und streicheln sie, schauen uns ihren schönen Körper an oder beobachten sie ganz einfach, wenn sie duschen geht oder sich auszieht. Ganz wie es uns beliebt. Da wir ihren Körper aber nicht richtig berühren können, weil diese inoffizielle Ebene ein wenig in der Phase verschoben ist, da dort alles eine andere Materiefrequenz besitzt als die gewöhnliche Realität, kann man nur jemanden berühren, der sich auf der gleichen Ebene befindet. Wenn wir also eine Frau wirklich begehren, müssen wir sie davon überzeugen, mit uns Sex zu haben, und dazu müssen wir sie erst einmal auf unsere Ebene bringen. Also ziehen wir sie aus ihrem Körper heraus und versuchen sie zu animieren. Wenn sie sich jedoch wehrt, können wir nichts machen. Zwingen können wir niemanden in diesem Zustand, höchstens täuschen. Also gehen wir dann wieder und spionieren in den nächsten Tagen das Aussehen ihres Geliebten aus. Einige Nächte später kehren wir dann zurück und nehmen die Gestalt ihres Geliebten an.«

Mein Gegenüber lachte kurz auf und winkte die Kellnerin für ein weiteres Bier herbei. »Verrückt«, meinte er und lauschte weiter.

»Vielleicht erinnerst du dich an die Artussage und die Geschichte um Excalibur. Merlin brauchte einen neuen Schüler und war ganz versessen auf Artus, den ungeborenen Sohn von König Uther, der künftige Vater von König Artus. Uther begehrte Igrayne, eine wunderschöne und attraktive Frau, und bat Merlin darum, ihn so zu verzaubern, dass er die Frau seines Begehrens besitzen konnte. Merlin stimmte zu und verwandelte ihn in den Geliebten von Igrayne. Damit tat er schon damals nichts anderes als wir, nämlich sich auf der inoffiziellen Ebene zu bewegen. Und Merlin kannte die Mittel, wie man sich einfach in den Geliebten der begehrten Frau verwandelt. Also beförderte Merlin den König auf diese inoffizielle Ebene, damit er mit seiner Angebeteten schlafen konnte und er dafür den Sohn dieser Verbindung als Schüler erhalten würde. So kam Uther dann doch zu seinem Ziel. Solche wie wir, die die Frauen, oder auch Männer ausspionieren, gehen genau so vor. Manchmal legen wir uns auch auf den Körper der jeweiligen Frau und spielen an ihr herum, bis sie sich im Halbschlaf für uns öffnet. Das ist keine Schwierigkeit für uns. Einige Frauen reagieren darauf im Halbschlaf.«

»Machen Frauen so was auch mit Männern?«

»Oh ja! Frauen sind da nicht viel besser. Ich kenne eine Frau sehr gut, die nachts ziellos und einfach rein intuitiv durch die Schlafzimmer fremder Männer streift und wenn ihr einer gefällt, setzt sie sich einfach auf ihn und wartet, bis er mitmacht. Männer sind da noch offener empfänglicher als die Frauen. Frauen hingegen sind manchmal ein wenig skeptischer. Sie besitzen manchmal die Intuition hinter die Fassade der Verwandlung zu blicken, aber nur sehr selten. Diese Frau, von der ich gerade sprach, hatte noch nie körperlichen Sex, sondern bevorzugt nur diese Art des Sexes. In der normalen Realität ist sie jedoch sehr zurückhaltend und schüchtern. Einfach so zur Tarnung! Niemand würde jemals verdächtigen, was sie nachts so treibt.«

»Und was macht ihr noch so?«

»Wir überzeugen oder überreden die Frauen unserer Begehrens mit allen möglichen Tricks und wenn wir uns eben dazu verwandeln müssen. Wenn wir es geschafft haben, laden wir unseresgleichen zu einer Party ein. Diese Party findet natürlich traditionell am Abend im Hause dieser Frau statt. Mehrere Männer und Frauen nehmen an dieser Party für Unsichtbare teil und schauen den Frauen oder Männern auf der offiziellen Ebene zu, wie sie sich ausziehen und körperlichen Sex machen oder vielleicht onanieren. Die Beobachteten bekommen nichts davon mit, das kann ich Dir versichern, weil sie die Unsichtbaren einfach nicht wahrnehmen können. Sobald der Geliebte bei seiner Geliebten zum Orgasmus kommt, wird geklatscht oder wir legen uns daneben, um unmittelbarer dabei sein zu können. Alles aus reiner Erregung, die irgendwann natürlich auf die Partygäste überspringt. Es gibt also immer eine Menge Spaß!«

»Aber so was muss man doch merken!« rief er nun fast.

»Die Leute, die nicht wissen, dass es eine inoffizielle Ebene gibt, merken es nicht! Genau, wie Hacker nicht bemerkt werden, wenn sie sich auf deinem Computer treffen.«

»Ich denke aber, dass man es merken könnte, oder?«

»Ja, das stimmt, man kann es bemerken. Einige Anzeichen dafür sind vielleicht sogar bekannt. Dieser Mann, mit dem Namen Guasco, der die Frauen nachts heimsucht, soll viele Tests gemacht haben, um zu überprüfen, wie viel den Unwissenden auffällt. Er hat sich neben sie ins Bett gelegt, oder sich vor ihnen hingestellt, während sie auf der Toilette saßen, ihnen in den Nacken geblasen, ins Ohr geflüstert oder nach ihnen geschlagen, ganz wie es ihm gefiel, aber das einzige, womit sie auf seine Tests reagierten, war ein Frösteln oder das Gefühl zu haben, beobachtet zu werden.«

Mittlerweile hatte er an die fünf Biere getrunken und seine Augen waren ein wenig gerötet. Er schüttelte noch immer den Kopf wegen der seltsamen Geschichte, die ich ihm erzählte, aber er ahnte etwas von dem voraus, was ich nun erzählen wollte.

»Wenn man meint alleine zu sein, ist man in Wirklichkeit selten allein. Für diese Unsichtbaren gibt es einfach keine Privatsphäre! Für sie ist sie nicht existent! Manche von ihnen schnüffeln seit ihrer Jugend in anderen Schlafzimmern herum und wissen alles über die Beobachteten. Hat dich schon mal etwas gewundert, wieso jemand etwas wusste, obwohl die Person es einfach nicht wissen konnte?«

»Ja, das passiert aber selten!« entgegnete er.

»Richtig, weil sie sich verplappert haben. Das ist alles! Guasco sagte, dass, wenn überhaupt, nur einer unter 10.000 Menschen freien Zugang zu dieser inoffiziellen Ebene unserer Welt besitzt. Das sind nicht viele, aber glaube mir, dass es in unserer Stadt, bereits rein statistisch gesehen, auch einige von diesen Menschen gibt, die diese Kunst beherrschen.«

Ich konnte förmlich sehen, wie sich seine feinen Härchen auf seinen Armen aufstellten. Er ging seine Vergangenheit durch und überprüfte, ob es dort Menschen gab, die Dinge über ihn gewusst hatten, die sie nicht hätten wissen können.

»Die Fähigkeit der Orientierung ist auf dieser inoffiziellen Ebene etwas geschwächt und darum werden gut aussehende Frauen und Männer immer sehr gern unter den Unsichtbaren getauscht. Man zeigt ihnen den Weg, den man mit der Zeit herausbekommen hatte, denn nicht immer fand man den Ort wieder, wo man einmal vielleicht fündig wurde, und tauscht sie untereinander halt aus.«

»Das müssen aber sehr gute Schauspieler sein, oder nicht?« fragte er nach.

Ich schaute ihn an und lächelte, dabei erinnerte ich mich an das lächelnde aber so rücksichtslose Gesicht von Guasco, als er mir damals die gleiche Geschichte erzählt hatte. Er musste sich genau so amüsiert haben wie ich, der nun ebenfalls in ein derart verblüfftes Gesicht blickte, dessen Kinnlade immer weiter zu Boden fiel.

»Genau wie ich einst auch, musst du nun schmerzlich feststellen, dass du über unsere Welt doch nicht so viel weißt, wie du angenommen hattest. Du hast stets nur jene Informationen von deinen Eltern und deinem Umfeld erhalten, die nötig gewesen waren, um mit der Welt, in der du lebst, einigermaßen vernünftig umgehen zu können. Von den ganzen Tricks und Kniffen wusstest du bisher jedoch nichts. Wer hätte sie dich auch lehren sollen, wenn diese Unsichtbaren so selten sind und sich dazu noch tarnen? Und verraten diese Unsichtbaren ihre Tricks und ihr Können an andere? Nein, das tun sie nicht! Würdest du es tun, wenn du diese inoffizielle Ebene frei nach Wunsch benutzen könntest oder du in der Lage wärst, all deine geheimen Begierden in allen Arten, die man sich vorstellen kann, ausleben zu können? Guasco sagte mir, er habe einige Menschen in seiner Nachbarschaft lechzend und glühend vor sexueller Gier gesehen und am Tage waren sie harmlose Bürger, die ihrer Rolle treu blieben, sei es an der Kasse am Supermarkt oder als Bankdirektor.«

»Und was ist mit der Frau, von der du vorhin erzählt hast?« hakte er nochmals nach.

»Dieses Spiel macht ihr noch heute Spaß, wie vielen anderen auch, die es geschafft haben, unsere Realität zu hacken.«

»Und wieso erzählst du mir davon? Immerhin weiß ich nun Bescheid.«

»Das ist richtig, aber wir sind dazu verpflichtet, sozusagen aus alter Tradition, uns eine Person während unserer Lebenszeit auszusuchen, der wir davon erzählen, damit wir nicht zu wenige werden. So gewährleisten wir, dass die Unsichtbaren nicht aussterben. Forsche einmal in Büchereien oder im Internet, dort wirst du viele Hinweise auf die 'Unsichtbaren' finden, dies reicht weit bis ins 17. Jahrhundert hinein.«