Nächtlicher Besuch
Niemand weiß je
Wann er wirklich einschlief
Der Wechsel so schnell und alles vergessen
Doch war es einst in einer dunklen Nacht
Da vibrierte die Luft züngelnd und klar
Bist Du zu mir gekommen
Und hast mich leidenschaftlich geküsst
Unvergesslich und zart
Ich weiß nun nicht mehr wirklich
Was geschah als Du auf mir ruhtest
Deinen elektrischen Körper spürte
Wie er sich sanft im Rhythmus bewegte
Dein Gewand schwebte im Morgengrauen
Vorbei an Monden und Sternen
Spürbar und doch so vergänglich
Warst Du nur eine sanfte Brise
Noch Deine Lippen auf den Meinigen
Schwant mir Böses
Und ich drohe angeregt zu erwachen
Verloren für den Moment oder für immer
Wie ein Strudel aus Rascheln und Bewegung
Ein Flattern und Vibrieren
Elektrisch und künstlich
Und doch so lebendig und intensiv
So verliere ich Dich aus den Augen
Aus Herz und Schoß
Während der dunkle Mond
Mir alles wieder nahm

