Sammlung ungewöhnlicher und unerklärlicher visueller Wahrnehmungen


(Autor: © Jonathan Dilas, 2004
Bilder: © Jonathan Dilas, 2004
Ergänzungen: © Kim Caldera, 2004
Filmbeispiele: © Kim Caldera, 2004)


Einführung
Wahrnehmung von Milliarden Lichtfunken
Auftauchen der gemeinen Lichtfunken
Haarfeiner Kontrastregen (Primärfäden)
Relative Bewegungen
Regenpfützen
Auftauchende Muster bei manuellem Augendruck (Lichtkaskaden und Raster)
Goldene Funken (Primärfunken)
Farbschlieren und Plasmawolken
Ein neongelbes Netz
Wissenschaftler deuten die Existenz der gemeinen Lichtfunken
Weitere Meinungen zu Floaters, Fuseln und Leuchtfunken
Abschließende Bemerkungen




Einführung

Diese Schrift enthält verschiedene und unerklärliche optische Wahrnehmungen, die im Folgenden aufgeführt und mithilfe von Grafiken und Kurzfilmen näher erläutert und dargestellt werden. Die Ergebnisse sind zum Teil durch entsprechende Rückfragen von anderen Personen mit sehr ähnlichen Wahrnehmungen bestätigt worden und können somit nicht im Sinne eines standardisierten, wissenschaftlichen Vorurteils als Halluzinationen einer Person abgetan werden. Die Meinung von Augenärzten, Physikern und anderen Wissenschaftlern werden am Ende dieses Schriftstückes ebenfalls zurate gezogen und berücksichtigt. Weitere Erklärungen für diese Wahrnehmungen konnten bisher nur ansatzweise im esoterischen Bereich gefunden werden, befriedigen aber keineswegs den forschenden Verstand.

Wahrnehmung von Milliarden Lichtfunken
(aus der Perspektive von Jonathan Dilas)

Die erste unerklärliche, aber zum Teil auch für viele Menschen gewöhnliche Wahrnehmung mit den "Augen", wobei überhaupt noch nicht geklärt wurde, ob es sich hierbei denn tatsächlich um eine Wahrnehmung mit den physischen Augen handelt, erfolgte für mich bereits in der Grundschule. Die folgende Grafik zeigt, dass, wenn man die Augen schließt, man nicht nur Schwarz sieht, sprich absolute Dunkelheit, sondern dass noch etwas anderes zu entdecken ist: Es sind Milliarden winziger, weißer, bzw. silberner Pünktchen, die sich scheinbar ziellos umherbewegen. Ihr Verhalten erinnert an die Beobachtung von Einzellern unter einem Mikroskop. Diese leicht erreichbare, grundsätzliche Wahrnehmung dieser Pünktchen, sei sie nun physisch oder psychisch, bezeichnen wir im Weiteren als „gemeine Lichtfunken“:

Bild1: Wahrnehmung der primären Lichtfunken, wie sie von den meisten Menschen in der Dunkelheit gesehen werden

Es ist völlig unerheblich, ob man die Augen öffnet oder schließt. Die Wahrnehmung der gemeinen Lichtfunken bleibt gleich. Sie lassen sich definitiv nicht vom Verhalten der Augenlider beeinflussen! Sie scheinen erst einmal auf Licht zu reagieren, denn sobald es wieder eingeschaltet wird, verschwinden sie. Doch nach einiger Zeit kann man lernen, sie auch dann wahrzunehmen, wenn das Licht eingeschaltet ist. Das Licht fängt nämlich nur die Aufmerksamkeit des Wahrnehmenden ein und lenkt von den Lichtfunken ab. Sie sind also noch immer und unentwegt vorhanden. Sie bewegen sich. Oft in der gleichen Geschwindigkeit, doch wenn man z.B. in den Himmel schaut, kann man auch größere ihrer Art erkennen, die sich mit einer schnelleren Geschwindigkeit bewegen, und wirken so geschäftiger als sonst.

Bild 2: Lichtfunken beim Betrachten des Taghimmels

Zeitweise tauchen auch größere, sich bewegende Ansammlungen an Lichtfunken auf, die sich wie geschäftige Samenzellen verhalten und wild umherwuseln. Es scheint ganz so, als könnten sich diese Lichtfunken miteinander verbinden und dann gemeinsam wirken, so wie Atome Moleküle bilden können.


Auftauchen der gemeinen Lichtfunken nach einem Traum

Viel deutlicher kann man diese Lichtfunken unmittelbar nach einem Traum wahrnehmen - falls man sofort darauf achtet und ganz plötzlich erwacht sein sollte, wie vielleicht nach einem Albtraum. Sie treten verstärkt und in wesentlich größerer Anzahl auf. Das Erstaunliche ist dann, dass sie sich kreisförmig anordnen und eine Art Kreis bilden, als schaue man durch das Bullauge eines Schiffes.

Bild 3: Wahrnehmung und beobachtetes Verhalten der Lichtfunken unmittelbar nach einem Traum

Anhand dieser treffenden Grafik sieht man deutlich die Klarheit der Lichtfunken und wie sie sich kreisförmig anordnen. Sie schwirren weiterhin wild umher und besitzen zusätzlich noch eine höhere Aktivität als in einem entspannten und normalen Zustand am Tage oder vor dem Schlafengehen. Am Kreisrand verblassen sie und sind seltener zu entdecken. Sie konzentrieren sich überwiegend nur innerhalb des Kreises.

Diese ersten Angaben über das Verhalten der gemeinen Lichtfunken, die von den meisten Menschen bestätigt werden können, treten in der Regel immer auf, wenn man seine Aufmerksamkeit darauf richtet.

Aus der Perspektive Kim Calderas:

Sobald man diese Lichtfunken wahrnimmt, scheinen Details in der Umgebung ihre Festigkeit zu verlieren, jedoch nicht ihre äußere Form. Sie erscheinen zunehmend wie aus einer großen Menge sehr kleiner, zappelnder Punkte oder Funken zusammengesetzt. Man glaubt kaum, wie klein sie sind, aber man kann sie dennoch wahrnehmen. In dunkleren Bereichen beispielsweise sind nur wenige Lichtfunken vorhanden, in helleren hingegen sind sie zahlreicher. Ihre Erscheinung ergibt, aufgrund einer unaufmerksamen bzw. gewohnten Wahrnehmung, vermutlich den Anschein einer ruhigen, unifarbenen Fläche. Zu dem Phänomen ist noch nicht soviel auszusagen, da ich sie erst kürzlich entdeckte, aber ich sehe auch hier Schlafentzug, Entspannung und das Blicken ohne Nachfokussierung als günstiger Moment, um sie unmittelbar zu bemerken. Manche nennen diese Wahrnehmung auch “pixelnde Bilder”, in Anlehnung an die Computerbilder, die stets aus kleinen Punkten zusammengesetzt werden, jedoch bewegungslos sind.


Haarfeiner Kontrastregen (Primärfäden)
(nach Kim Caldera)

Beim Fixieren eines Details der Umgebung kann es vorkommen, dass dieses plötzlich von einer sehr feinen Anordnung von Linien überdeckt wird, die in etwa wie Regenfäden aussehen und einen schwarzweißen Kontrast besitzen. Sie bewegen sich schnell und vibrieren, ohne aber ihre Linientreue zu verlieren. Damit geht ein kurzzeitiges Gefühl der “visuellen Taubheit” einher, weil die dahinter liegenden Objekte verdeckt werden oder sich in diesen feinen Regen auflösen.

Das eigentliche Flimmern ist mit der derzeitigen Bildtechnik nur annähernd darzustellen, außerdem wirkt es subjektiv gesehen mehr so, als würde man das normale Bild und den Regen gleichzeitig sehen, anstatt ineinander vermischt, wie es bei Videobildern nur darstellbar wäre.

Aus der Perspektive Jonathan Dilas

Diese Primärfäden sind auch mir bekannt und sind für mich am leichtesten wahrzunehmen, wenn Steinmauern oder andere, raue, aber unifarbene Flächen betrachtet werden. Es wirkt selbst bei schönstem Wetter so, als wenn es haarfein regnen würde.

Bild 4: Wahrnehmung der Primärfäden

Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man sehr dünne, feine Fäden, die von oben nach unten in einem leicht nach links verschobenen Winkel zu fallen scheinen. Sensationell ist diese Wahrnehmung nicht, aber dafür sehr stetig wahrzunehmen, wenn man darauf achtet. Auch hier ist noch völlig unklar, welchen Sinn diese 'Fäden' besitzen oder was sie tatsächlich darstellen. Bereits in meiner Jugendzeit entdeckte ich diese Primärfäden.

Relative Bewegungen
(nach Kim Caldera)

Bei gewissen Formen der Entspannung und des Schauen ohne Nachfokussierung kann eine subtile Wellenbewegung wahrgenommen werden, die die Gegenständen und Bereiche des Sichtfeldes umfasst. Die Dinge bewegen sich in Wellen, ohne sich wirklich vom Platz zu bewegen. Ich nenne das "relative Bewegung" in Anlehnung an Albert Einstein, da sich hier vermutlich der physische Raum selbst bewegt und nicht die Dinge in ihm. Weiterhin kann diese Wellenbewegung auch im Körper gefühlt werden und verursacht unmittelbar ein Gefühl der Bedrohung. Meiner Kenntnis nach sind diese Wellenbewegungen dieselben, die auch das gelbe Gitter (s.u.) vollführt, jedoch werden beide Phänomen nur selten zusammen gesehen, da hier gewisse psychische Abwehrmechanismen zum Tragen kommen, weil die Stabilität der Realität an sich bedroht wird. Weiterhin gibt es hier auch lineare Bewegungen, die stets in eine Richtung zeigen, aber auch das Objekt selbst unbewegt lassen. Der Effekt beim Betrachten "relativer" Bewegungen ist aber stetig und einnehmender.

Für diese relativen Bewegungen lässt sich kaum ein Bildbeispiel oder eine Animation erstellen. Es ist, wie gesagt, nicht so, dass sich Dinge „messbar“ bewegen, sondern das Bezugssystem bzw. Raum an sich, sodass nur der Eindruck einer Koexistenz zwischen Bewegung und Statik entsteht.

Regenpfützen
(nach Kim Caldera)

Dieser Effekt tritt begleitend zu den bisher erwähnten auf, bildet aber eine Klasse für sich. Hierbei sieht es aus, als würde man von oben auf eine Pfütze bei Regen schauen. Radiale Wellen jeden Einschlags, verformen das Sichtfeld dahinter für eine sehr kurze Zeit und erscheinen vollständig transparent, jedoch mit einer flimmernden Komponente. Man kann nicht genau sagen, ob die Wellen aus Flimmern oder aus Bewegung bestehen.

Auch diese Wahrnehmung ist am deutlichen auf unifarbenen hellen Hintergründen zu sehen, vermutlich aber auch überall sonst, wenn man dafür aufmerksamer geworden ist. Besonders Schlafentzug scheint diese Wahrnehmung im Allgemeinen zu fördern.

Auftauchende Muster bei manuellem Augendruck (Lichtkaskaden)
(nach Jonathan Dilas)

In einigen spielerischen Experimenten mit der Wahrnehmung von gemeinen Lichtfunken und Mustern wurde in einem Selbstversuch mithilfe der Zeigefinger ein fester, gerade noch verträglicher Druck auf die Augen ausgeübt. Zuerst bemerkte ich eine Hyperaktivität der Lichtfunken. Ich nahm explodierende Farben, Muster und andere amorphe Gebilde wahr, doch wenn ich konzentriert in diese Muster blickte, tauchte nach einiger Zeit eine Art Raster auf, das meiner Meinung nach mit keiner logischen Erklärung definiert werden kann. Dies ist ein schwarzweißes Raster, das plötzlich und eben wahrnehmbar zu erkennen ist. Mit etwas Konzentration wird es dann stärker und ist deutlich wahrzunehmen. Es besitzt einen Fluchtpunkt und das Raster scheint ein wenig zu rotieren. Mithilfe einer Grafik ist das Raster schwer darzustellen, aber das folgende Bild zeigt trotzdem recht anschaulich, wie dieses aussehen kann:

Bild 5: Darstellung des Rasters mit Fluchtpunkt nach starkem Augendruck

Weitere Hinweise von "Augenzeugen" mit Erfahrungen aus erster Hand wären sehr willkommen.

Goldene Funken (Primärfunken)
(nach Jonathan Dilas)


In manchen Situationen tauchen goldene Funken auf, die wie Sternschnuppen am Himmel, kurz durch das optische Wahrnehmungsfeld ziehen. Ihr Verhalten ist genau wie das der gemeinen Lichtfunken, nur dass sie äußerst auffällig und goldfarben sind. Ihr Auftauchen ist in solchen Fällen sehr deutlich und sie werden dabei als helle Lichter wahrgenommen. Aus dem Volksmund mag es unter „Sternchen sehen“ bekannt sein, vielleicht wenn eine Ohnmacht droht, doch sind sie keinesfalls schwarz, sondern leuchtend gold und sehr offensichtlich.

Bild 6: Goldene Primärfunken 1

Wie man deutlich in dieser Grafik erkennen kann, sind sie tatsächlich sehr auffällig, wenn man diese einmal den gemeinen Lichtfunken gegenüberstellt und ihr Verhalten und ihre Richtung wirken erst einmal willkürlich. Sie ziehen eine leicht gebogene Bahn, jedoch nur von oben nach unten, als wären sie von der Gravitation abhängig. Manche von ihnen bewegen sich aber auch horizontal. Erscheinen sie sehr deutlich und in großer Zahl, erkennt man, dass sie überwiegend am Rand auftauchen und einen leichten halbkreisförmigen Bogen ergeben, wie auf der nächsten Grafik zu ersehen ist.

Bild 7: Goldene Primärfunken 2

Kim Caldera betrachtet diese Primärfunken wie folgt und nimmt sie teilweise ebenfalls am Himmel wahr:

"Dieses Phänomen scheint weitläufig bekannt zu sein, viele haben diese Wahrnehmung besonders an hellen Tagen, wenn sie in den Himmel blicken. Es handelt sich hierbei um kleine, gelblich-weiße, leuchtende Punkte, die schnell aufblitzen und wieder vergehen. Sie erscheinen recht wahllos, angeordnet im Blickfeld, wie zufällig in Erscheinung tretend. Auffällig ist deren kreisförmige und bogenförmige Bewegung, die bald ersichtlich wird, wenn man sie länger anblickt. Manchmal kann man beobachten, wie sich mehrere Punkte in ihrer Bewegung kurz zusammenschließen, um dann wieder in verschiedene Richtungen auseinander zu fliegen. Auch Lichtkaskaden sind sichtbar, wenn mehrere Funken aus einer Quelle entstehen und gleich wieder zu vergehen scheinen. Einige von ihnen erscheinen heller, andere mit einer Art schwarzer Doppelbelichtung, wiederum andere bleiben längere Momente statisch stehen und explodieren dann in einer kleinen farbigen Kaskade.

Dieses Gewimmel zu sehen ist eine Sache der Konzentration und Übung, wie bei allen hier genannten Wahrnehmungen, aber recht leicht wahrzunehmen, wenn man sich ein wenig entspannt. Verstärkend auf diese Wahrnehmung wirken innere Anspannung mit Entspannung der Augen bzw. der Aufmerksamkeit im Blickfeld."

Farbschlieren und "Plasmawolken"
(nach Kim Caldera)

Was ich hier "Plasmawolken" nenne, kann sowohl mit geschlossenen als auch offenen Augen gesehen werden. Einfach ist es mit geschlossenen Augen. Man sieht dabei im Dunkel, wie sich Farbfelder mit gewissen Primärfarben bilden und in eine eigentümliche Bewegung geraten. An Farben herrscht ein Purpur oder Blau vor, abwechselnd mit Rot, auf dunklen Hintergrund. Bei hellem Tage auch andere, ins orange verlaufene, gemischte Töne. Die Bewegung dieser "Wolken" kann spiralig rotierend oder nach hinten verschwindend sein, auch amorphe Bewegungsmuster gibt es, meist sind sie aber regelmäßig. Beim Fixieren einer sich auflösenden Wolke kann man kleine Lichtfunken beobachten, aus denen sich diese vermutlich bilden.

Bei höherer Entspannung kann man diese Wolken auch mit offenen Augen sehen, dann sind sie zusätzlich orange, gelb und rötlich.


Ein neongelbes Netz

Das Phänomen der Wahrnehmung eines neongelben Netzes, oder Rasters, tritt seltener auf und ist meines Wissen bisher nicht öffentlich beschrieben, jedoch ist es vermutlich eines der fantastischsten, visuellen Phänomene. Es tritt in Verbindung mit den Lichtfunken und Plasmawolken auf. Die Wahrnehmung erscheint aber erst später und unter gewissen Bedingungen. Diese können sein: hohes Fieber, Drogengenuss, Schlafentzug oder auch unbedingtes Streben nach dieser Wahrnehmung zu sein. Auch hier ist zusätzlich, zu gewissen körperlichen Umständen, eine spezielle Entspannung und geistige Stille nötig sowie ein Fixieren des Blickes in ein blickloses Schauen ohne Nachfokussierung.

Man kann sodann auf glatten, unifarbenden Flächen, oder dem Himmel, ein Gewebe oder Netz aus gelben Fäden sehen. Die Art der Verwebung der Fäden kann unterschiedlich sein, von einem heillosen Gewirr, über Spinnennetze oder Tentakelstrukturen, bis hin zu einem geometrisch sauberen, quadratischen Gitter. Anfänglich erscheinen diese Fäden und Schnüre sehr verwaschen und diffus, fast geisterhaft, transparent oder weißlich gefärbt. Bei längeren Phasen der Nicht-Fokussierung füllen sie sich jedoch mit gelbem Leuchten und werden zahlreicher sowie scharf konturiert und ergeben letztlich die Ansicht einer komplexen, gelbleuchtenden Netzstruktur. Diese besitzt eine Eigenbewegung, die sehr an langsame Sinuswellen oder Windeinfluss erinnert. Gerade diese Bewegung, die auf eigentümliche Weise mit den inneren Aktionen und Konzentration des Beobachters zusammen wirken, übt eine unglaubliche Faszination aus. Sie wirken geradezu bewusst und intelligent. Oft geht die Wahrnehmung des Netzes mit weiteren Phänomenen einher, den Lichtfunken, den Farbwolken und anderen.

Eine extreme Steigerung der Wahrnehmung des Gitters beschreibt sich vielleicht in seiner vollständigen Wahrnehmung als eine Kugel, die um den eigenen Körper herum reicht, und wie die Erde in Planquadrate eingeteilt ist, die von eben den gelb leuchtenden Linien oder Fäden begrenzt sind. Auch von einer weitläufige Landschaft aus Bergen und Tälern, gebildet aus dieser Netzstruktur wurde berichtet.

Aus der Perspektive Jonathan Dilas:

Das neongelbe Netz konnte ich einmal nach einem intensiven Traum wahrnehmen. Dabei ließ ich die Augen geschlossen und sah ein waberndes, leicht instabiles Netz, das jedoch bei mir in einem dunklen Grün deutlichst sichtbar wurde. Nach Caldera ist dieses Netz neongelb. Ob dieses Netz nun seine Farbe vorübergehend ändert oder ob es von anderen Faktoren, z.B. den persönlichen Wahrnehmungsmustern abhängt, ist noch ungeklärt.


Wirbelnde geometrische Formen
(nach Jonathan Dilas)

Ebenso selten wie das von mir wahrgenommene dunkelgrüne Netz nahm ich auch seltsame Farbschlieren wahr, die durch das Gesichtsfeld zogen. Sie wirken wie geometrische Formen, pastellfarben, und ständig in Bewegung. Ziehen Bögen und rotieren zeitweise.


Bild 8: Spiralformen


Ein anderes Verhalten weisen diese Spiralformen nicht auf, von daher ist ihr Sinn auch noch völlig unklar. Aufgrund unser aller Kenntnisse über die Natur müste mittlerweile einleuchtend sein, dass sie nichts ohne einen Sinn erschuf. Aus diesem Grunde verbirgt sich auch hinter diesen Spiralformen ein Sinn oder Zweck, der ihnen nicht deshalb abgesprochen werden kann, weil man ihn nicht erkennt.


Wissenschaftler deuten die Existenz der gemeinen Lichtfunken

Meinung der Augenärzte:

Die Augenärzte behaupten, dass diese Lichtfunken das Resultat von wachsender Fehlsichtigkeit darstellen. Sie bezeichnen sie als 'Schwimmer' und deuten an, dass mit dem Alter die Anzahl dieser Schwimmer zunimmt und für Fehlsichtigkeit verantwortlich zu machen wäre.

Kontrapunkte, nach Jonathan Dilas, hierbei sind:

Die gemeinen Lichtfunken werden jedoch von Kindern und auch von Blinden eindeutig wahrgenommen, bei denen in diesen Fällen die Anzahl der Schwimmer überhaupt nicht derart angewachsen sein kann. Außerdem stören sie das Sichtfeld nicht sonderlich, wenn die Aufmerksamkeit auf physische Objekte bei Licht gelenkt wird. Außerdem treten die Lichtfunken zumeist bei Licht sofort zurück und tauchen bei Dunkelheit wieder in den Vordergrund. Dies lässt vermuten, dass die Lichtfunken durch einen zusätzlichen "Sinn" wahrgenommen werden. Hinweise auf die Tätigkeit der Zirbeldrüse betrachte ich persönlich am naheliegendsten.

In einem persönlichen Gespräch mit einem Vollblinden erklärte dieser mir, dass er die gemeinen Lichtfunken natürlich kenne und deutlich wahrnehmen könnte.

Natürlich kann es vorkommen, dass sich eine Narbe oder ein Härchen oder Fusel auf dem Auge festsetzen könnte, die dann ab und zu wahrgenommen würden, doch diese sind dann stets stationär wahrnehmbar und sobald man das Auge bewegt, rutscht der Flusen o.ä. mit in die Richtung der Augenbewegung. Die hier beschriebenen gemeinen Lichtfunken und die anderen aufgeführten Vorkommnisse interessieren die Augen- und/oder Lidbewegungen nicht!

Meinung der Physiker:

Laut den Physikern stellen die gemeinen Lichtfunken Restlicht dar, das sich auf der Netzhaut sammelt, sobald z.B. das Licht ausgeschaltet und auf die Dunkelheit konzentriert wird, baut sich dieses Restlicht ab und kann in Punkten auftreten.

Kontrapunkte, nach Jonathan Dilas, hierbei sind:

Die Lichtfunken können auch nach Stunden Schlaf noch wahrgenommen werden (siehe Bild 3), außerdem dürften Blinde wohl kaum Restlicht wahrnehmen können, da sie seit Jahren oder von Geburt an kein Augenlicht mehr besitzen.

Weitere Meinungen zu „Floaters“, Fuseln und Leuchtfunken
(mit Quellennachweis)

In dem Buch "Die Stufen des Pranayama" von D. Harald Alke findet man eine Gleichsetzung der gemeinen Lichtfunken mit dem so genannten "Prana", einem energetischen Urstoff, wenn man so möchte:

"Zusammen mit der Atemluft nehmen wir Prana auf. Dabei handelt es sich um freie Energiepartikelchen, die mit dem Sonnenwind zur Erde gelangen. Prana wird an der Nasenwurzel in den Energiekörper aufgenommen. Aus Prana bauen wir unseren Astralkörper auf. Wer ständig in düsteren Räumen, Fabriken oder unter der Erde lebt, muß entweder das notwendige Prana aus der Nahrung ziehen oder er verkümmert wie eine grüne Pflanze ohne Sonnenlicht. Prana kann nicht ersetzt werden. Prana ist nicht einfach Licht, es ist eine bestimmte energetische Substanz, die seit dem Ursprung des Universums existiert. Ein Teil des Prana wird bei unseren geistigen Lebensprozessen verbraucht. Es wird umgewandelt in Apana. Wir atmen Apana aus, zusammen mit der verbrauchten Luft und dem darin enthaltenen Kohlendioxid. Apana ist die negative Form des positiven Prana. Apana ist polarisiertes Prana, dem die dynamische Energie fehlt.
Prana können wir sehen lernen. Die Pranapartikelchen kommen zwar von der Sonne zu uns auf die Erde, sie unterliegen jedoch nicht der Schwerkraft. Wenn die Sonne scheint, sollten Sie einmal einen Blick aus dem Fenster werfen. Am besten Sie schauen in den blauen Himmel, jedoch nicht in die Sonne. Konzentrieren Sie sich auf Nichts. Richten Sie Ihren Blick in den leeren, blauen Himmel. Fixieren Sie Ihre Augen auf einen Bereich vor Ihnen, nicht zu weit entfernt, so als wenn in 50 m Höhe ein Vogel vorbeifliegt. In diesem entspannten Zustand werden Sie schnell winzige, gleißende Lichtpunkte entdecken, die umherhüpfen wie Wasserflöhe. Wenn Sie erst einmal wissen, was gemeint ist, dann können Sie diese Teilchen überall entdecken. Nur die Konzentrationsdichte wird verschieden sein. Prana ist also überall. Wir sind es nur nicht gewohnt, darauf zu achten.

In dichtem Smog-Nebel ist fast nichts mehr vorhanden. Aus diesem Grund sind viele Menschen bei Smog so erschöpft. Es ist nicht nur der Schmutz, es ist auch der akute Mangel an Prana. Die Seele beginnt zu leiden, weil sie keine Nahrung mehr bekommt. Diese kleinen Energiepartikelchen hüpfen auf und ab. Sie unterliegen nicht der Schwerkraft, springen munter umher und sind bei voller Sonne überall. Aus diesem Grund zieht es uns in die Berge oder ans Meer, weniger in den Urwald. Alle Lebensformen brauchen Prana! Viele atmen es ein und bauen daraus ihren Energiekörper auf. Andere holen es sich nur, in dem sie sich von anderen Lebewesen ernähren. Was die Nahrung an Wert hat, ist keineswegs nur die gute Materie, etwa Eiweiß, Fett, Kohlehydrate und Mineralien. Das Wichtigste sind die Energiereserven, die noch in der Substanz stecken?
Wenn wir normal und gut leben, dann haben wir auch genug Sonnenlicht. Bereits ständiger Aufenthalt unter Leuchtstoffröhren schwächt unseren Energiekörper, weil in Räumen mit hoher Leuchtstofflicht-Konzentration Prana abgebaut wird. Das ist der Grund, warum viele Menschen, die unter Leuchtstoffröhren arbeiten, abends völlig leer nach Hause gehen. Ebenso ist es die Ursache für die oft sehr unangenehmen Klimabedingungen in Warenhäusern, wo ein sensibler Mensch am liebsten schnell wegläuft. Die miserable Luft in derartigen Räumen hängt von mehreren Faktoren ab. Die Luft ist immer positiv ionisiert. Wir Menschen brauchen negativ ionisierte Luft. Unsere Atemluft muß frisch sein, damit wir uns wohl fühlen. Das ist überall am Meer oder im Wald der Fall und nach jedem Regen, wenn die Luft frisch und feucht ist. Trockene, warme Luft ist schlecht für unseren Körper. Die Konzernführer sollten ihren Angestellten für eine optimale Leistung ein gesundes Klima bieten. In einem Büro, das mich erschöpft, ohne einen Handschlag zu tun, kann ich nicht frei arbeiten. Die Denkleistung läßt nach, das Gehirn arbeitet nur widerwillig. In einem Kaufhaus, wo empfindsamen Kunden schlecht wird vom Klima, werden die Umsätze niemals optimales Niveau erreichen.
Die Stahlbetonkonstruktionen sorgen für gewaltige elektromagnetische Felder. Eisengitter in den Decken wirken wie Antennen, wenn sie nicht zufällig geerdet sind. Die Angestellten und Kunden stehen in stressigen Magnetfeldern, gegen die sie mühsam ankämpfen müssen, um ihre Konzentration zu wahren."

Ein weiteres Werk zu diesem Thema findet sich auch in dem Buch "Die Chakras" von Leadbeater und Besant von 1920. Sie fassen darin einige Punkte in Verbindung mit den gemeinen Lichtfunken zusammen:

1. Vitalitätskügelchen

Diese golden-weissen blendenden und umher schießenden Lichtpünktchen werden von Charles Leadbeater und Besant als "Vitalitätskügelchen" bezeichnet. Sie postulieren, dass ihr Begriff sich so rechtfertigt, weil sich der Energiekörper (siehe 2. Körper) von der energetischen Anregung dieser "Kügelchen" ernährt.

2. Uratome

Im Weiteren geben sie an, dass diese "Kügelchen" aus einer Anlagerung von sieben so genannten Uratomen bestehen (Leadbeater und Besant sollen mit ihren hellseherischen Fähigkeiten sämtlichen bekannten Elemente beobachtet und in ihrem Werk "Okkulte Chemie" herausgegeben haben. Darin wird erwähnt, dass sich u.a. unsere Protonen aus 18 kleineren Wirbelstrukturen, eben den erwähnten Uratomen, zusammensetzen.

3. Energetischer Verteilungsprozess

Sie äußern, dass das feinstoffliche Milzzentrum des Menschen (Milzchakra) durch einer Art "Resonanzankopplung" die energetische Anregung, die von ihnen bezeichnete "golden-weissliche Qualität" dieser "Kügelchen", absorbieren und "spektral" zerlegen. Des Weiteren findet eine Art Verteilungsprozess im feinstofflichen Körper statt.

4. Leadbeater und Besant behaupten, dass man sich zum Wechsel von Dunkelheit, sprich den düsteren Wetterphasen zu Sonnenschein eben deshalb besser fühlt, weil dies mit der ansteigenden Energiezufuhr durch diese "Kügelchen" zusammensetzt. Nebel absorbiert dagegen sehr stark.

Nach dem bekannten Medium Edgar Cayce wird hier sogar eine Verbindung zwischen der Fruchtbarkeit und der Ansammlung solcher "Kügelchen" gezogen. Er sagte, dass ohne einen Einfluss der Sonne keine vermehrungsfähigen Geschlechtsorgane existieren würden.


In der Literatur werden die so genannten „Floater“ beschrieben, bei denen es sich um transparente fallende Strukturen in den Augen handelt und scheinbar den Fäden ähneln, die mitunter als „neongelbes Gewebe“ beschrieben werden. Laut Wissenschaft handelt es sich hierbei um eine Konsistenzänderung im Glaskörper des Auges und kann operativ behandelt werden, falls es die Lebensqualität mindert. Diese werden „Mouches Volantes“ oder auch „Floater“ genannt. Bei den von uns beschrieben gemeinen Lichtfunken und anderen Phänomenen handelt es sich jedoch keineswegs um „Floater“, da sie von den meisten Menschen willentlich sichtbar oder unsichtbar geschaltet werden können und sich daraufhin nicht länger störend im Blickfeld aufhalten. Somit können die gemeinen Lichtfunken keineswegs als Krankheit oder Problem angesehen werden. Auch das Anreichern dieser Strukturen mit gelbem Leuchten wurde oben beschrieben. Siehe dazu auch folgenden Link: http://www.bewusstsein.ws/index.html

Die Webseite von Floco Taurin, Buchautor: Hier werden Floaters und andere Phänomene auf esoterische Weise behandelt und das Wissen des selbst ernannten Sehers "Nestor" zur Diskussion gestellt, der diese als rudimentäre Wahrnehmung einer energetischen „Grundstruktur“der Realität bezeichnet. Weitere Links auf diesen Seiten führen zu Material über Floaters, wissenschaftlich sowie esoterisch interpretiert: http://www.mouches-volantes.com/Unwissenheit/Unwissenheit.htm

Deutsches Portal für Betroffene von "Floaters" mit vielen Weblinks und Material.: http://www.mouches-volantes.de

Forenbeitrag von William J. Beaty, der eine gängige Interpretation der leuchtenden Funken als Blutzellen in Kapillaren vorstellt. http://www.amasci.com/freenrg/tors/floaters.html

"As my blood pressure changed during each heartbeat, the dots moved fast and slow. The moving dots seemed to wander randomly, yet many of them executed a typical maneuver: a wiggling, sinusoidal trajectory. Apparently there are many capillaries on the retina which have the shape of a snake, a sine-wave, and when a leukocyte travels through that channel, it executes a sinusoidal "wiggle" motion."

Forenbeitrag mit medizinischer Sichtweise, das viele Phänomene auflistet und zu erklären versucht. http://www.med1.de/Forum/Augen/70469.

Abschließende Bemerkungen von Jonathan Dilas

Sämtliche Formen, die diese Gemeinen Lichtfunken in irgendeiner Weise annehmen können, seien es Raster, Netze oder andere Sensationen, sind vermutlich für jeden Menschen, gänzlich unabhängig von seiner Sehkraft, wahrnehmbar. Die Annahme, es handele sich hierbei um intelligente, mikroskopische Lebensformen, liegt mir persönlich nahe, auch wenn ihr Sinn und Zweck erst einmal nicht offensichtlich ist. Anhand unserer primären und der bereits existierenden Sekundärinformationen lässt sich durchaus die Theorie aufstellen, es handele sich hierbei um eine intelligente Lebensform, die im Hinblick auf die Erstellung der Materie, als auch in Hinsicht auf den Aufbau von Atomen und Molekülen, aktiv mitarbeitet. Wie dies jedoch im Einzelnen zu erklären und darzustellen ist, erscheint bisher noch zu spekulativ. Jedoch direkte Bezüge zur Zirbeldrüse und ihre Funktion eines "höhergestellten" Sehsinns ist keinesfalls auszuschließen und liegt ebenfalls sehr nahe. Hierbei gehe ich davon aus, dass über die Zirbeldrüse ein weiterer "Sehsinn" vorhanden ist, der jedoch inaktiv ist; vergleichbar mit einem Fernseher, der gerade keinen Kanal sendet.

© 2004 Copyright by Jonathan Dilas und Kim Caldera. Die Rechte bleiben beim Autor.
Dieses Kapitel ist auch in Jonathan Dilas' Buch "Telepathie, Hellhören und Channeling" zu finden.