Laufwerk und Unruh

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Laufwerk

Zwei kalte Räume
Rutschten aus dem Schatten ihrer Erkenntnis
Die masturbierende Stille
Fand ihr Ende im entfesselten Fenster
Der taumelnden Glut

Rauschender Wind im Zucker des Vergessens

Unsichtbare Türen zwischen wohnlichem Zauber
Vertrichtern im gelben Licht
Die Scheinbarkeit

Unruh

Im Blick der Asche stählt sich
Die Verwirrung des geknüpften Teppichs

Niemals zuvor
Verlor er sich so im Geruch des Himmels
Niemals zuvor
Verlor er sich so im Angesicht seines Namens
Niemals zuvor
Verlangte sie es, so verheerend Kleider zu fressen
Niemals zuvor
Verlor er sich so in seinem schreienden Namen
Niemals zuvor
Rutschte er so aus sich selbst heraus

Und betete noch ein letztes Mal
Zu einem längst verwesten Gott
Irgendwo in der Unendlichkeit

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