Wenn Wälder zu leben beginnen
Ich laufe durch die Nacht
Erblicke einen gefällten Baum im nahen Wald
Nur der Vollmond beobachtet mich noch
Erst dann werden sich die Kreaturen zeigen
Jetzt weiß ich, dass der Wald zu leben beginnt
Die alten Bäume biegen sich im stürmischen Wind
Mein ergrautes Fell ganz nass
Und dichter Nebel lässt mich nichts erkennen
Es schmerzt es mich zunehmend
Ich möchte es berühren
Während ich all das spüre
Und ich stolpere in den Nebel
„Trau‘ Dich, und Du wirst es erkennen!“
Der Nebel scheint eine bekannte Person zu sein
Er erfasst mich schonungslos
Während Blitze und Ströme versuchen
Mir meinen Verstand zu rauben…
„Die Wälder leben…“
Ja, die Wälder leben
Die Bäume so elektrisch und kalt
Die Luft schwimmt und vibriert maßlos
Ich kann nicht länger widerstehen.
Plötzlich leuchtet meine linke Handfläche
Und ich verliere meinen linken Arm
Dünne Drähte ragen nun aus ihm hervor
Kalt, leuchtend und pulsierend
„Jetzt erkennst Du
Warum die Wälder zu leben begannen
Und was Du schon immer gewesen bist.“

