Die Häuser Enki's

(Der wahre Ursprung der Bibel)


© Jonathan Dilas



Hat es nicht viele Menschen interessiert, was es mit Adam und Eva zu bedeuten hatte? Um was für ein Paradies hat es sich da gehandelt? Wo kam es her? Wie wurde der Mensch erschaffen und aus welchem Zweck? Welche Bedeutung besaß es, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschuf? Was bedeutet das für uns als Mensch? Wie ist es damals wirklich gewesen und würden wir gerne ein Buch lesen, das uns all diese Fragen beantworten würde? Dieses Buch müsste aber nicht aus der Feder eines gegenwärtigen Autors stammen, man würde ihm nicht glauben. Wäre es nicht besser, wenn wir eine Quelle besäßen, die noch älter als die Bibel ist und vielleicht in etwa aus der Zeit stammte, als all dies geschehen war? Wer sich für die wahre Geschichte, wie sie leider nur ansatzweise in der Bibel angeschnitten wird, interessiert, der muss nicht lange warten, bis das möglich wird! Dieses ‚Buch‘ existiert und ist weit über 5300 Jahre alt. Gegen dieses Buch ist das Alte Testament der Bibel nur eine Inhaltsangabe mit großen Lücken.

Das Alter der Bibel beläuft sich ungefähr auf das 5. Jahrhundert nach Christus. Seit dieser Zeit wurde die Bibel 1200 Mal übersetzt, abgewandelt, Bücher wurden entfernt und hinzugenommen. Eine besondere Szene ereignete sich im 6. Jahrhundert, als ein komplettes Buch aus der Bibel entfernt wurde, bei dem es ganz deutlich um Reinkarnation ging (Bild: www.zeitenschrift.com). Im 5. Jahrhundert galt Reinkarnation aufgrund der heiligen Schrift als völlig legitim und wurde von jedem Christen als Tatsache hingenommen. Heutzutage ist es ein Sakrileg oder gar ketzerisch, wenn man behauptet, Reinkarnation wäre möglich. Im Jahre 527 bestieg Kaiser Justinians den Thron und seine Ehefrau Theodoria besaß großen Einfluss auf ihn. So wünschte sie sich von ihm, dass er mit Kraft seines Amtes das Buch über Reinkarnation aus der Bibel auf ewig entferne. Hierzu bediente sie sich einem groß angelegten Werk an Intrigen, in denen sie sogar eine eigene Gruppe Mönche aufbaute, um die Bibel so zu lehren und weiterzutragen, als wenn der Teil der Reinkarnation niemals existiert hätte. Ihre Motivation war darin begründet, dass sie sich selbst zu einer Göttin berufen lassen wollte, um ihren Einfluss, natürlich mit Hilfe des Kaisers, so weit wie eben möglich, auszudehnen. Der Reinkarnationsgedanke störte sie hierbei immens, denn nur ein Gott kann in der Lage sein, den Tod zu überleben und nicht Jedermann aus dem Volke.

Immer wieder gab es also Manipulationen, um die Bibel, an die so viele Menschen ehrfürchtig glaubten, in ihrer Aussage zu manipulieren, damit das Volk nach Wunsch beeinflusst werden konnte. Die Heilige Bibel, so, wie wir sie gegenwärtig kennen, ist somit eine verzerrte Darstellung der Geschichte, wie sie sich damals zugetragen hatte, kein stichhaltiger Beweis oder unbezweifelbares Zeugnis, sondern vielmehr eine Ansammlung von Büchern, die verzweifelt versucht, auf einen schlichten symbolischen Status degradiert zu werden, der sich am Horizont bereits abzeichnet.

Trotz der vielen Manipulationen an der Bibel gibt es dennoch einige Zeugnisse aus der Vergangenheit, die noch älter als die Bibel sind und uns Hinweise geben können, dass sich einiges doch ganz anders zugetragen hat als es uns gelehrt wurde. Dazu muss nicht nur das Evangelium nach Maria Magdalena erwähnt werden oder das Thomas-Evangelium, sondern es ist nun viel wichtiger, noch weiter in der Zeit zurückzureisen, weit bevor es die Bibel, Jesus, Moses oder gar die alten Ägypter gab. Denn Archäologen entdeckten uralte sumerische Tafeln, auf denen die Geschichte und sogar die Herkunft Gottes dargestellt werden. Diese Tafeln zeigen uns in aller Deutlichkeit den Ursprung der Bibel, zumindest was den alttestamentarischen Teil betrifft. Links erkennt man eine alte sumerische Tafel (Bild: www.enkispeaks.com), auf der Ninmah (l.) mit Enki (r.). Kommt einem Enki nicht irgendwie bekannt vor?

Die sumerische Keilschrift ist die älteste Schrift, die wir kennen und besitzt ein Alter von ca. 3500 Jahren. Die interessantesten Tontafeln wurden im Jahre 1850 von Austen Henry Layard in der Nähe von Bagdad entdeckt. Die Tafeln beschreiben das Leben der Sumerer von vor 2000 bis zu 4000 Jahren v. Chr. in Mesopotamien. Der Inhalt dieser Tontafeln ist erschütternd und aufklärend zugleich, denn sie sind ein uraltes Zeugnis vergangener Tage, das man nicht einfach fälschen oder manipulieren kann und konnte. Selbst heute sind die Informationen, die aus diesen Tafeln entnommen wurden, auf seltsamste Weise in unserer Welt weitgehend unbekannt geblieben, obwohl sie unser ganzes Weltbild verändern können.

Kaum ein Wissenschaftler war daran interessiert, diese Tafeln zu übersetzen. Doch Zecharia Sitchin, ein Gelehrter, der nicht nur sumerische Texte, sondern auch aramäische, hebräische und andere Sprachen des nahen und mittleren Ostens perfekt zu übersetzen weiß, hat sich der sumerischen Tontafeln angenommen und übersetzt. Er gilt mittlerweile als die größte Koryphäe auf diesem Gebiet. Seine Übersetzungen sind weitgehend wortgetreu gehalten, aber der Inhalt der Tontafeln entpuppt sich als eine unglaubliche Wahrheit, die ans Licht getragen werden möchte, aber einfach nicht beachtet werden will. Sitchin fand einige Begriffe auf diesen Tontafeln, die ihn stutzen ließen. Er musste sie umschreiben oder einfach beim Namen nennen. Im Weiteren möchte ich einige Auszüge von Sitchins übersetzten Texten vorstellen. Bereits beim Lesen dieser Texte erkennt man sofort den Bezug auf die Bibel und dass hier nichts anderes beschrieben wird als das, was wir als das Alte Testament kennen, nur mit dem frappierenden Unterschied, dass die Überlieferungen der Sumerer etwas anders klingen als die Beschreibungen in der uns bekannten Bibel, die so oft gefälscht und umgeschrieben wurde. Für jene unter uns, die von diesen Tafeln noch nichts gehört haben, sollen sich nun auf die Aufklärung vorbereiten, wie es sich damals wirklich zugetragen hat und in mithilfe von der Bibel vor Tausenden von Jahren zu beschreiben versucht werden sollte:

„Bezeugung: (Im Folgenden) Die Worte Endubsar, Erster Schreiber, Sohn der Stadt Eridu, Diener des Herrn Enki, des Großen Gottes… Im siebenten Jahr, dem zweiten Monat, dem siebzehnten Tag nach der großen Katastrophe wurde ich gerufen von meinem Meister, dem Herrn Enki, dem Großen Gott, dem gültigen Erschaffer der Menschheit, allmächtig und gut.“

„Dann sprach die Stimme (Enkis) zu mir: Endubsar, Nachkomme von Adabra, dich habe ich auserwählt, mein Schreiber zu sein, dass du meine Worte auf die Tafeln schreibst. Ich bin dein Herr Enki. Ich habe dich holen lassen, um meine Worte niederzuschreiben, denn ich bin aufgewühlt von dem, was der Menschheit durch die große Katastrophe widerfuhr. Es ist mein Wunsch, den wahren Lauf der Ereignisse festzuhalten. Meine Hände sind rein.“

Auszüge aus der 2. Tontafel:

„In der Ferne verströmte der feurige Ball der Sonne seine Strahlen, hieß Alalu auf seinem Wege willkommen. Vor ihm zog ein rotbrauner Planet seine Bahnen (Mars); der sechste der Zählweise der himmlischen Götter war er. Nur flüchtig konnte Alalu ihn betrachten, rasch entschwand er aus Alalus Weg. Da erschien die vor Schnee glitzernde Erde, siebenter nach ihrer Zählweise. Auf diesem Planeten richtete Alalu seinen Kurs… ein Ziel, so faszinierend. Kleiner als Nibiru war der verlockende Ball, schwächer als Nibiru seine Anziehungskraft... Dünner war seine Atmosphäre als Nibirus, Wolken wirbelten in ihr. Darunter war die Erde in drei Regionen geteilt: Schneeweiß ganz oben und ganz unten, blau und braun dazwischen. Geschickt breitete Alalu die Flügel des Schiffes aus und umrundete den irdischen Ball. Den ‚durchdringenden Strahl‘ richtete er auf die Erde, um ihre Eingeweide zu studieren… Gefangen in der Kraft der Erde wurde das Schiff immer schneller. Seine weiten Flügel glühten, wie ein Ofen wirkte der Erde Atmosphäre.“

„Alalus Flucht von Nibiru war der Anfang. Mit großem Verstand war Alalu gesegnet. Viel Wissen über die Himmel und die Umlaufbahnen. Den Helm eines Adlers setzte er auf und zog an das Kleid eines Fisches (Raumanzug). Die Luke des Gefährts öffnete er, hielt darin inne, um zu schauen. Allein auf einem fremden Planeten stand er.“

Auszüge aus der 3. Tontafel:

 „Es gibt Wasser auf Lahmu (Mars)!, sagte Ea. Kannst du die Barke darauf landen?, so fragte er Anzu. Geschickt lenkte Anzu das Schiff zu Lahmu. Das Netz des Planets ist nicht groß, seine Anziehungskraft leicht zu meistern, sagte Anzu. Ein Anblick war Lahmu, vielfarbig war er; schneeweiß seine Kappe, schneeweiß seine Sandalen. Rot getönt war er in seinem Zentrum, in seiner Mitte glitzerten Seen und Flüsse. Geschickt bremste Anzu das Schiff ab, an einem Seeufer landete es sanft.“

Später flog das Raumschiff zur Erde und landete dort. Lahmu, d.h. der Mars, wurde als Zwischenstation bestimmt, da er eine geringere Fliehkraft als die Erde besitzt.

„Aus dem Sprecher (vgl.: Lautsprecher) war seine Stimme zu vernehmen. Auf der Erde seid willkommen!, so sprach Alalu. Zu ihm kam Alalu gestürmt, kraftvoll umarmte er seinen angeheirateten Sohn. Sei gegrüßt auf einem fremden Planeten!, so hieß Alalu Ea willkommen.“

„Dieses ist nun der Bericht davon, wie Eridu auf der Erde errichtet wurde, wie die Zählung der sieben Tage begann. Dann wandte er sich an Anzu: Sende über unseren Strahler (vgl.: Funkgerät) Worte nach Nibiru, verkünde meinem Vater, dem König, unsere erfolgreiche Ankunft!“

„Tausende von Meilen überquerten sie. Gewaltige Landmassen getrennt von Ozeanen erkannten sie, durchbohrten den Boden mit dem ‚Strahl-der-erforscht‘ (vgl.: Scanner). Die Ungeduld wuchs auf Nibiru (Heimatplanet der Götter). Sammelt das Gold, bei Nibirus Annäherung müsst ihr Gold abliefern!, so befahl Anu Ea. Repariert  Alalus Schiff, macht es flott für die Rückkehr nach Nibiru! Zum Ende des Schars (Jahres) soll es bereit sein!, ordnete Anu an.“

Die „Götter“ landeten also auf der Erde und waren auf der Suche nach Gold. Auf den Tontafeln steht geschrieben, dass sie das Gold in Massen benötigten, da ihr Planet Nibiru eine verletzte Atmosphäre besaß. Die Nibiruianer hatten eine Maschine entwickelt, die die Atmosphäre heilen konnte, aber diese benötigte Unmengen von Gold. Dieses Gold konnten sie mit ihrem Scanner in den Flüssen und Bergen orten. Es musste jetzt nur noch abgebaut und nach Nibiru geschafft werden.

„Als die Himmelskammer (vgl.: Landefähre) eines Abends an der Seite des Schiffes landete (vgl.: andocken), betraten sie heimlich das Gefährt, eine geheime Tat in der Dunkelheit im Sinn. Die ‚Waffen des Schreckens‘ alle sieben, entfernten sie aus dem Schiff, brachten sie zur Himmelskammer, schlossen sie heimlich dort ein. In einer Höhle einem unbekannten Ort, versteckte er sie.“

Unter den Nibiruianern gab es vermutlich Unstimmigkeiten und Intrigen. Die Entwendung der Schreckenswaffen, wie immer sie funktioniert hatten, wurden heimlich entwendet und in einer Höhle versteckt, um sich vermutlich bei einer künftigen Meuterei beweisen zu können.

„Die Feuersteine des Schiffes bewegte Abgal, wie Musik bezauberte ihr Summen. Den großen Spalter des Schiffes erweckte er zum Leben, ein rötliches Strahlen entfuhr ihm. Mit einem Röhren erhob sich das Schiff zum Himmel, stieg hinauf in die Luft! Worte dieses Aufstiegs werden nach Nibiru gestrahlt (vgl.: Funk), groß war die Erwartung auf Nibiru.“

Solche Beschreibungen, wie sie auf solch alten Tontafeln entziffert und übersetzt wurden, zeigen eindeutig die Benutzung von Raumschiffen. Sitchin übersetzte das Wort als Himmelsschiff, später gab er sich nicht mehr die Mühe, es so zu benennen, sondern nannte es gleich Raumschiff. Natürlich kann man hier einwenden, dass sich das alles wie ein Science-Fiction liest mit den Raumschiffen, Landungen auf fremden Planeten und das Dröhnen von Raumschifftriebwerken, aber so steht es nun mal auf diesen uralten Tafeln geschrieben. Nachdem der König auf Nibiru mit Begeisterung vernommen hatte, dass es massenweise Gold auf dem fernen Planeten Erde gab, teilte er seine besten Männer ein, um dieses Gold in Minen zu fördern und nach Nibiru zu transportieren. Er wandte sich an Enki und sprach:

Auszüge aus der 4. Tontafel:

 „Enki, Herr der Erde, möge fortan dein Titel sein; als Herr der Befehlsgewalt werde ich bekannt sein! Den Tapferen in der Ratsversammlung verkündeten Anu, Enki und Enlil die Entscheidung. Verteilt sind die Aufgaben, der Erfolg steht bevor!, so rief Anu ihnen zu.

Enki, der künftige Herr und Befehlshaber der Erde, machte sich auf den Weg, wie ein ausgesandter General, um die Goldförderung anzutreiben und den Planeten Nibiru vor der drohenden Katastrophe zu retten. Alalu sah sich jedoch als Herrn der Erde an, da er sie entdeckt hatte und wollte Enki den Titel streitig machen. In einem Zweikampf verlor Alalu und weil er sogar unfair gekämpft hatte, wurde er auf Lahmu, den Mars, verbannt, um dort zu sterben. Nach einiger Zeit der Verbannung Alalus flogen seine Freunde zu ihm, um zu sehen, ob er noch lebe, doch sie fanden ihn tot in einer Höhle auf.

„Er, einst König auf Nibiru… ein Haufen Knochen lag nun in einer Höhle. Zum ersten Mal in unserer Geschichte ist ein König nicht auf Nibiru verstorben, nicht einmal beerdigt wurde er dort! So sprach Ninmah und fuhr fort: Lasst ihn für die Ewigkeit ruhen! Und wieder verschlossen sie den Eingang der Höhle mit Steinen. Alalus Antlitz ritzten sie mit Strahlen in den großen Felsen. Sie stellten ihn dar mit einem Adlerhelm; sein Antlitz war freigelegt. Möge Alalus Abbild auf ewig zu Nibiru hinaufschauen, das er regierte, zugleich zur Erde, dessen Gold er entdeckte! So erklärte Ninmah, die Hohe Dame, im Namen ihres Vaters Anu.“

Ein König von Nibiru hatte sich überschätzt und Enki als Herrn der Erde nicht akzeptieren wollen. Seine Freunde fanden ihn tot in der Höhle, wo sie ihn ausgesetzt hatten. Man richte in diesem Auszug aus der vierten Tontafel sein Augenmerk auf die Bemerkung, dass sein Gesicht mit dem Antlitz zum Himmel in einen Felsen eingebrannt wurde. Dabei mag sich vielleicht der eine oder andere an die ersten Fotos der Raumsonde Viking I und II erinnern, die Ende der 70er Jahre die ersten Fotos vom Mars zur Erde sandten. Auf einem der Fotos entdeckte man einen riesigen Felsen, der aussah wie ein Gesicht und fortan als das Marsgesicht bezeichnet wurde. Diese Nachricht in den späten 89er Jahren von einem Marsgesicht, das auf dem Mars fotografiert wurde von der Raumsonde der NASA sorgte nur für wenig Wirbel, weil diese Annahme, es könnte sich tatsächlich um ein Gesicht handeln, viel zu unglaublich war, als dass es viele Menschen glauben konnten. Jahre später wurde das Gesicht abermals von einer Raumsonde fotografiert, doch seltsamerweise war das vorher klar zu erkennende Gesicht völlig verstümmelt und wirkte wie ein normaler Felsen. Böse Zungen behaupten, dass die NASA diese Fotos nachbearbeitet hatte, um sich einen strategischen Vorteil gegenüber anderer Nationen zu verschaffen. Sie wollten die ersten sein, die auf dem Mars landen würden und hoffen darauf, dass ihnen z.B. Russland und China nicht zuvorkommen. Aus diesem Grunde musste das Marsgesicht als Indiz für außerirdisches Leben neutralisiert werden. Die USA ist mittlerweile bekannt geworden, jegliches Beweismaterial und Hinweise auf mögliches außerirdisches Leben zu unterminieren. Wer gern in diese Richtung recherchieren möchte, wird die hinterhältigsten Intrigen entdecken.

Auszüge aus der 5. Tontafel:

„In Abzu (Afrika) waren alle Getreuen versammelt, Enkis Blick ruhte auf ihnen. Bei Enki war sein Wesir Isimud; auch der Pilot Nungul war da. Versammelt waren alle Getreuen auf Lahmu, bei ihrem stolzen Kommandeut Anzu standen sie. Sechshundert waren auf der Erde, dreihundert auf Lahmu versammelt. Helden, Nibirus Erreter seid ihr! Unser aller Schicksal liegt in euren Händen! Festgehalten wird euer Erfolg für alle Ewigkeit! Ehrenhafte Namen wird man euch verleihen. Die auf der Erde sind, werden als Anunnaki bekannt sein, als ‚Die-welche-vom-Himmel-zur-Erde-kamen‘! Die auf Lahmu werden Igigi genannt, ‚Die-die-beobachten-und-sehen‘ werden sie heißen. Alles, was nötig ist, steht bereit: Kommen soll das Gold, möge Nibiru erretet sein.“

„In Nibiru-ki (auf der Erde) gründete Enlil den Bund Himmel-Erde… welch ein Anblick war das! In seinem Zentrum ragte ein himmelwärts strebender Pfeiler empor, auf einer Plattform, solide und fest, war er gegründet. Damit erreichten Enlils Worte alle Siedlungen, auf Nibiru und Lahmu wurden sie gehört. Strahlen (Funk) wurde von dort ausgesandt, die Herren aller Länder konnten sie erreichen. Seine Augen konnten alle Länder abtasten (vgl.: Videoüberwachung), sein Gitterwerk (vgl.: Radar) unerwünschte Annäherung vereiteln. Die Tafeln des Schicksals (vgl.: Monitore) verstrahlten in der Kammer ihre Färbung, mit ihnen konnte Enlil (Befehlshaber des Gebietes in Afrika) alles Kommen und Gehen überwachen. Auf Erden schufteten die Anunnaki, beklagten sich über die Versorgung und die Arbeit. In Edin schufteten die Anunnaki, in Abzu war die Arbeit noch zermürbender. In Mannschaften wurden Anunnaki zurück nach Nibiru geschickt, in Mannschaften trafen neue auf der Erde ein. Die Igigi, auf Lahmu (Mars) wohnhaft, beklagten sich am heftigsten.“

Die Beschwerden der Nibiruianer auf dem Mars und auf Erden wurden immer größer. Es war eine große Plackerei, sich in den Minen abzumühen und so viel Gold abzubauen. Ein Hauch von Meuterei lag in der Luft, denn die Nibiruianer waren es nicht gewohnt zu arbeiten, sie waren ein königliches Volk, die ihr Leben zu genießen wussten. Von Arbeit hielten sie nicht viel. Allein die Angst, dass ihr Heimatplanet zerstört werden könnte, gab ihnen Motivation, überhaupt zu arbeiten. Enki war besorgt, ebenso der König auf Nibiru, dessen Wissenschaftler feststellen mussten, dass das Gold nicht ausreichte und mehr abgebaut werden musste. Enki war mittlerweile der Einzige, der die Erde sehr gut kannte. Den Menschen, wie wir ihn heute kennen, gab es zu dieser Zeit nicht. Es lebte zu diesen  Zeiten erst der Neandertaler. Enki hatte die Neandertaler sehr oft beobachtet und ihm kam eine grandiose Idee! Er beschloss, die Neandertaler einzufangen und mit ihnen Experimente zu unternehmen, um eine Arbeiterrasse zu erschaffen, die für sie das Gold in den Minen abbauen und fördern sollte. Er hoffte, dass er die drohende Meuterei unterbinden konnte. Enki wusste, dass sie noch viele Jahre auf dem Planeten Erde bleiben mussten, wohl möglich ihr Leben lang, und so wagte er den Schritt, eine Schar Sklavenarbeiter aus der Retorte zu erschaffen.

Auszüge aus der 6. Tontafel:

„Zotteliges Haar bedeckt ihren gesamten Körper, am Kopf ist es wie das eines Löwen. Mit Gazellen tollen sie herum. Zwischen den Tieren der Steppe leben sie und kennen keine Kleidung. Vor Äonen mögen unsere Vorfahren auf Nibiru so gewesen sein!, entgegnete Ninmah. Keine Kreatur wie diese hat man jemals in Edin erblickt!, stellte Enlil ungläubig fest. Zum Haus des Lebens führte Enki sie, in kräftigen Käfigen waren einige von den Wesen gefangen. Beim Anblick Enkis und der anderen sprangen sie auf, mit den Fäusten hämmterten sie gegen die Gitter. Sie grunzten und schnaubten, keine Worte sprachen sie. Männlich und weiblich sind sie, bemerkte Enki. Wie wir, die von Nibiru kommen, pflanzen sie sich fort. Ningischzidda, mein Sohn, hat ihre Natur der Machart geprüft. Verwandt ist sie der unsrigen, wie zwei Schlangen (vgl.: DNA) ist sie verflochten. Wenn ihre mit unserer Lebensessenz verschmolzen wird, ist unser Stempel ihnen aufgedrückt. Ein primitiver Arbeiter wird so geschaffen. Unsere Befehle wird er verstehen, unsere Werkzeuge benutzen, die Schwerarbeit in den Ausschachtungen wird er verrichten, Erleichterung wird er den Anunnaki in Abzu (Afrika) verschaffen! Voller Begeisterung sprach Enki, stieß aufgeregt die Worte hervor. Zögernd vernahm dies Enlil: Die Angelegenheit ist von großer Bedeutung. Lange schon wurde der Sklaverei auf unserem Planeten abgeschworen.“

Enlil war gegen die Entscheidung Enkis, eine Arbeiterrasse zu erschaffen aus den Neandertalern, die er in Käfigen gefangen hielt. Die Doppelschlange kann hierbei als unsere DNA betrachtet werden, da sie wie eine Doppelhelix aussieht. Diese Helix wird sogar auf einem Bild auf der Tontafel abgebildet und sieht sehr unserem Äskulapstab der Ärzte ähnlich. Zwei Schlangen, die sich um sich selbst schlängeln und die Köpfe blicken sich an.

„Seinem Bruder entgegnete Enki: Nicht Sklaven, Helfer sollen sie sein! Schon gibt es diese Wesen, fügte Ninmah hinzu. Nur mehr Fähigkeiten soll es erlangen. Kein neues Geschöpf, nur eines mehr nach unserem Bilde erschaffen, versuchte Enki zu überzeugen. Mit kleiner Änderung kann dies erreicht werden, ein einziger Tropfen unseres Wesens genügt. Zu welchem Zweck wurden wir so vollkommen, wenn nicht, um davon den besten Gebrauch zu machen? Mit dem was unsere Natur uns geschenkt hat, haben wir Werkzeuge und Schiffe zur Vollkommenheit gebracht, Berge haben wir mit Waffen des Schreckens erschüttert, den Himmel heilen wir mit Gold!“

Enki und Ninmah treffen Ningishzidda

und sie hält Adamu in den Händen,

den sie gerade erschaffen haben

 (Bild: www.enkispeaks.com).

„Das männliche Teil drückte für sie das Blut, einen Tropfen Blut fügte sie in jede der Mischungen der Gefäße hinzu. Verbinden mögen sie sich die Mixturen in den Gefäßen, die Erdlinge mit den Anunnaki! Dies ist nun der Bericht, wie Adamu beim Namen genannt wurde und wie man Ti-Amat als weibliche Gefährtin für ihn schuf. Von guter Form waren seine Ohren, seine Augen waren nicht verstopft. Seine Gliedmaßen waren ebenmäßig, sein unterer Körper wie Beine, die vorderen Teile wie Hände geformt. Glatt war die Haut, glatt wie die Haut der Anunnaki.“

„Enki und Ninmah arbeiteten zusammen und erschufen Adamu und Ti-Amat (Adam und Eva) aus der Retorte.“

Ninmah hatte sich bereit erklärt, Adamu auszutragen. Ti-Amat wurde dann aus der Rippe Adamus erschaffen, vermutlich, indem weil er der erste gelungene Versuch der genetisch manipulierten Arbeiterrasse gewesen war.

„Zu weinen begann das Neugeborene; an ihre Brust drückte Ninmah es fest. Einen Namen wirst du ihm geben?, so fragte er. Ein Wesen ist es, keine Kreatur! Adamu werde ich ihn nennen, so erklärte sie. Einer wie der Erde Lehm, so wird sein Name lauten. Für den neugeborenen Adamu bauten sie eine Krippe, in einer Ecke des Hauses des Lebens stellten sie ihn. Das Vorbild für primitive Arbeiter haben wir wirklich geschaffen!, erklärte Enki. Nun ist eine große Menge von Arbeitern wie ihn vonnöten. Ja, ein Vorbild soll er wirklich sein dafür, er selbst jedoch wird wie der Erste behandelt. Von der Plackerei wird er ausgenommen, seine Essenz soll die Gussform für andere sein!“

„Dies ist nun die Erzählung von Adamu und Ti-Amat in Edin (Eden) und wie sie die Kenntnis der Erschaffung erlangten und nach Abzu ausgewiesen wurden: Nachdem Ti-Amat im Leibe Ninkis geformt worden war, tat Ninmah in sieben Gefäßen aus Ton von Abzu die Eizellen von zweibeinigen Weibchen. Aus der Rippe von Enki zog er die Lebensessenz, führte sie ein in die Rippe von Adamu. Aus der Rippe von Ninmah sog er die Lebensessenz führte sie ein in die Rippe von Ti-Amat. In Edins Obstgarten wurden Adamu und Ti-Amat gelasen, sich frei zu bewegen. Ihre Nacktheit wurden sie gewahr, erkannten ihre Männlichkeit und Weiblickeit. Aus Blüten fertigte Ti-Amat Lendenschurze, um sich von den wilden Tieren zu unterscheiden. Und zu Adamu und Ti-Amat: Von der Schwere der Ausgrabungen bleiben sie verschont! Bringen wir sie nach Edin, den Anunnaki dort unsere Kunst zu zeigen! So sprach Enki zu seinen Gefährten, und ihm stimmten sie zu. Nach Eridu in Edin, die Stadt von Enki wurden Adamu und Ti-Amat geschafft. Einen Wohnsitz in einer Umfriedung errichtete man für sie, darin sie umherwandern konnten. Aus Edin kamen die Anunnaki, um sie zu sehen, vom Landeplatz kamen sie. Enlil traf ein, um sie zu begutachten; bei ihrem Anblick schwand sein Unmut. Auch Ninurta traf ein und ebenso Ninlil. Von der Zwischenstation auf Lahmu (Mars) kam Enkis Sohn Marduk hernieder zum Schauen. Ein Anblick voller Wunder war es, ein Wunder der Wunder zu schauen! Eure Hände haben es geformt!, so sprachen die Anunnaki zu den Schöpfern. Die Igigi, die pendelten zwischen Erde und Lahmu, waren geradezu außer sich. Primitive Arbeiter wurden gebildet, um unsere Tage des Schuftens zu beenden!, so riefen sie erregt.“

Enlil war sehr begeistert von der Schöpfung Adam und Evas, doch als er erfuhr, wie viele Probleme es gegeben hatte bei dessen Schöpfung und dass viele Anunnaki ihr Leben riskieren mussten, um sie auszutragen, wurde Enlil wieder wütend und zog Enki zur Rechenschaft.

„Enlil, mein Herr!, sprach Ningischzidda, die Erkenntnis ihrer Zeugungsfähigkeit wurde ihnen gegeben, der Zweig des langen Lebens liegt nicht in ihrer Natur! Was war die Wahl, mein Bruder! Sollte alles scheitern und Nibiru ins Verderben stürzen? Oder müssen wir versuchen und versuchen und versuchen und durch die Schöpfung und Zeugung die Erdlinge die Qual der Arbeit übernehmen lassen? Dann lasst sie sein, wo sie benötigt werden!, sprach Enlil im Zorn. Nach Abzu, fort von Edin, sollen sie verbannt werden!“

An dieser Stelle wurden Adam und Eva aus dem Paradies Eden verbannt. Nicht, weil sie auf eine Schlange gehört hatten, die Eva die Frucht der Erkenntnis anbot, sondern weil Enlil dies befohlen hatte. Allein an dieser Stelle kann man die Verzerrungen erkennen, die in der Bibel zu finden sind. Die einzige Schlange, die es gegeben hatte, war die Manipulation der DNA der Neandertaler. Noch heute rätseln die Wissenschaftler, wo der Neandertaler in der Evolution verblieben ist. Es gab einen auffälligen Sprung in der prähistorischen Epoche und plötzlich erschien der Homo sapiens. 

Auszüge aus der 7. Tontafel:

„Zu der Zeit als Adamu und Ti-Amat weitere Söhne und Töchter hatten, pflanzten sich die Erstgeborenen schon fort! Noch ehe ein Schar auf Nibiru vergangen war, hatten sich die Erdlinge vermehrt. Mit Verstand waren die Primitiven Arbeiter gesegnet, Befehle verstanden sie. Begierig waren sie darauf, mit den Anunnaki zusammen zu sein; für gutes Essen mühten sie sich ab. Über Hitze und Staub erhoben sie keine Klage, über zermürbende Arbeit murrten sie nicht. Von den Beschwernissen der Arbeit in Abzu wurden die Anunnaki erleichtert. Lebenswichtiges Gold traf ein auf Nibiru, seine Atmosphäre genas. Die Erde-Mission kam zur Freude aller voran.“

„Unter den  Anunnaki, Die-vom-Himmel-zur-Erde-kamen, gab es ebenfalls Vermählungen und Zeugung. Die Söhne von Enlil und Enki, von Schwestern und Halbschwestern, von heilenden Heldinnen nahmen sich Gefährtinnen. Auf Erden wurden ihnen Söhne und Töchter geboren.“

Die Vermischung der Anunnaki mit den von ihnen geschaffenen Arbeitermenschen wurde hauptsächlich von den männlichen Anunnaki vollzogen, da die Menschenfrauen ihren eigenen Frauen sehr ähnlich waren. Sie trieben damit die Vermehrung der Arbeiter voran und hatten auch offensichtlich ihren Spaß daran. Durch diese Vermischung wurden mit der Zeit immer mehr intelligentere und zivilisiertere Arbeitermenschen geboren, die teilweise sogar Wissen von den Anunnakis erhielten:

„Ein Wunder der Wunder ist es tatsächlich, eine neue Art von Erdlingen ist auf der Erde entstanden. Einen zivilisierten Menschen hat die Erde aus sich hervorgebracht, Landwirtschaft und Viehwirtschaft, das Handwerk und die Erzeugung von Werkzeugen kann er gelehrt werden!, so sprach Enlil zu Enki. Lass uns Samen, den man säen kann, Lämmer, die Schafe werden, zur Erde schicken!, so lautete der Vorschlag von Enki und Enlil. Nahrung soll der zivilisierte Mensch sowohl für die Anunnaki als auch für die Erdlinge erzeugen! Lasst uns auf der Erde Landwirtschaft und Viehzucht beginnen, lasst uns Lebensmittel erzeugen!“

Auszüge aus der 8. Tontafel:

„Unglücklich war Enlil über diese Entscheidung. Wer hätte hieran gedacht, dass aus einem primitiven Arbeiter ein Wesen wie wir erwachsen könnte. Mit Intelligenz zwischen Himmel und Erde zu reisen! Auf Nibiru wird er das Wasser des langen Lebens trinken.“

Enlil ist noch immer gespalten, was die Arbeitermenschen betraf und konnte nicht fassen, dass der klügste von ihnen sogar zu seinem Heimatplaneten Nibiru gesandt werden sollte, um dort die großen Könige und ihre Bauwerke kennenzulernen sowie vom Wasser des Lebens trinken. Letzteres schien eine Substanz zu sein, die das Leben auf Nibiru verlängern konnte. Auf diese Weise konnten die Nibiriuaner wesentlich älter werden als der Mensch. Anhand der Daten in den Tontafeln kann man von einem 10- bis 20igfachen Alter ausgehen. Dies würde mitunter auch diverse und viel zu hohe Altersangaben in der Bibel und andere Schriften erklären, mit denen manche Personen beschrieben wurden. Adapa war ein hochintelligenter Arbeitermensch und als ein Wunder betrachtet. Man nahm ihn mit auf einem Raumschiff und beförderte ihn nach Nibiru.

„Und Adapa: Geschoren wurde sein zotteliges Haar, einen Helm wie einen Adler trug er. Statt seines Lendenschurzes ließ man ihn eine eng anliegende Robe tragen. Zwischen Ningischiddza und Dumuzi, in Dem-was-aufsteigt, wurde er platziert. Als das Signal ertönte, röhrte das Himmlische Gefährt und erbebte. Voller Furcht kauerte  sich Adapa nieder und rief: Der Adler ohne Flügel erhebt sich! Drei Meilen über der Erde schauten sie hinab: Ihre Landflächen sahen sie, aufgeteilt von Ozeanen und Seen. Sechs Meilen in der Höhle schrumpfte der Ozean, das Land wurde klein wie ein Korb. Als sie neun Meilen hinter sich gelassen, warfen sie erneut einen Blick zurück: Beinahe wie ein kleiner Ball erschien ihnen die Erde, von einer See der Dunkelheit schien sie in der Unendlichkeit verschluckt.“

Definitiv wird hier ein Weltraumflug beschrieben, in dem die Anunnaki Ningischiddza und Dumuzi den zivilisierten Adapa mit auf die Reise nahmen. Noch heute gibt es diverse Schriften, wie z.B. das Buch Enoch, in dem ähnliche Reisen in den Himmel beschrieben werden. Enkis Geheimnis war, dass Adapa aus seinem Samen hervorgekommen war. Enki fürchtete anfangs um seinen Ruf, da er von königlichem Blut war und eine Vermischung mit der Arbeiterklasse nicht gern von den Nibiriuanern gesehen wurde, mit denen sie per ‚Funk‘ in Kontakt standen. Enki hatte ebenso eine starke Zuneigung zu seiner genetischen Schöpfung wie Ninmah. Diese Verbindung verstärkte sich, indem Enki Kinder besaß, die von Menschenfrauen zur Welt gebracht wurden.

Mit der Zeit wurden die Menschen immer klüger und doch war ihre Arbeitskraft und ihr Begeisterung für die Anunnaki ungebrochen. Sie betrachteten es als lebenslange Aufgabe, den Anunnaki zu dienen und ihnen Nahrung und Gold zu beschaffen. In der 8. Tontafel wird von daher auch die Geschichte von Ka-in und Abael erzählt, den beiden Brüdern, die sich nahezu vor Dienerschaft den Anunnakis gegenüber überschlugen und sich durch gegenseitige Prahlerei stritten. Für die Menschen waren die Anunnaki Götter und Enki war der oberste Herr! Ka-in und Abael sind keine anderen als Kain und Abel, die uns aus der Bibel bekannt sind:

„Gekränkt war Ka-in von seines Bruders Worten, lehnte sich auf gegen dessen Prahlerei: Ich bin es, der die Ebenen üppig gedeihen lässt, der die Ackerfurchen mit Korn erfüllt, in dessen Feldern Vögel sich vermehren, in dessen Kanälen Fische im Überfluss gedeihen. Das Leben erhaltende Brot wird von mir geschaffen, mit Fisch und Geflügel reichere ich die Tafel der Anunnaki an! Weiter und weiter stritten die beiden Brüder, zankten sich einen ganzen Winter. Als der Sommer anbrach, blieb der Regen aus, trocken waren die Wiesen, die Weiden schrumpften. In die Felder seines Bruders trieb Abael seine Herden, um von den Ackerfurchen und aus den Kanälen zu trinken. Erzürnt war Ka-in darüber; die Herden wegzuführen befahl er seinen Bruder. Bauer und Schäfer, Bruder und Bruder stießen Worte der Anschuldigung hervor. Sie bespuckten sich, mit den Fäusten kämpften sie. Im Zorn ergriff Ka-in einen Stein, schlug ihn auf Abaels Kopf.“

Auszüge aus der 9. Tontafel:

Auf der neunten Tontafel wird beschrieben, dass Nibiru sich der Erde nähert. Offensichtlich wird Nibiru als ein Planet beschrieben, der sich auf einer gewaltigen Umlaufbahn befindet, beispielsweise vielleicht vergleichbar mit dem Halleyschen Kometen, der alle 76 Jahre an unserer Erde vorbeifliegt und am Himmel beobachtet werden kann. Nibiru hingegen soll eine Umlaufbahn besitzen, die jedoch über 3600 Jahre hinausgeht; falls die Berechnungen stimmen sollten. Somit kommt Nibiru alle 3600 vorbei und irritiert die Umlaufbahnen der Planeten in unserem Sonnensystem. Auf der erwähnten Tontafel wird beschrieben, dass Nibiru die Bahn von Mars und Erde kreuzte, den Mars seiner Atmosphäre beraubte und eine gewaltige Sintflut auf der Erde erzeugte, die nicht verhindert werden konnte. Die Berechnung der nibiruiansischen Wissenschaftler veranlasste die Anunnaki ihre Sachen zu packen und den Planeten Erde in der drohenden Gefahr zu verlassen. Enki fürchtet um die Vernichtung der Menschen und um seine Tontafeln, die er seinem Schreiber diktiert hatte. Er wollte, dass ein Zeugnis existiert, das von all den Ereignissen berichten sollte. Enkis Bemühungen sind gelungen, denn andernfalls wären die hier beschriebenen Tontafeln niemals entdeckt worden. Sein Bruder Enlil war damit einverstanden:

„An seinen Bruder Enki wandte sich Enlil sodann, in dem er sagte: Bedenkt, sollte die Katastrophe überlebt werden, so soll alles Geschehene auch erinnert werden. Lasst uns also Tafeln der Ereignisse in Sippar, in den Tiefen der Erde sicher verbergen, möge das, was von einem Planeten auf dem anderen bewirkt wurde, in kommenden Zeiten enthüllt werden! Voller Zustimmung nahm Enki die Worte seines Bruders auf. Nach […] den Vorbereitungen warteten die Anführer nur noch auf das Signal zum Abflug. Die Annäherung Nibirus auf der Großen Bahn erwarteten sie voller Spannung. Zu dieser Zeit des bangen Wartens sprach Enki seine Schwester Ninmah an, so sagte Enki dies: In seinem Vertieftsein mit den Erdlingen hat Enlil alle anderen lebenden Wesen vergessen. Wenn die Lawine des Wassers sich über die Erde ergießt, werden lebende Wesen, einige wie wir aus Nibiru stammend, die meisten von der Erde selbst hervorgebracht, in einem unvermittelten Sturz zur Auslöschung verdammt werden. Lasst und, du und ich, ihren Samen des Lebens bewahren.“

Enlil hatte die Menschen kurzerhand völlig vergessen. Sicherlich nicht zufällig, denn er hoffte, dass die Menschen durch die große Katastrophe, sprich Sintflut, ausgelöscht werden würden. Die ganze Schmach mit der genetischen Schöpfung des Menschen und der Vermischung seiner Männer mit den Arbeitermenschen wären nur noch Geschichte und vom Antlitz der Erde endlich hinfort gespült. Enki sprach seinen Bruder Enlil darauf an, doch dieser weigerte sich, den Menschen zu helfen. Enki musste sich einen Plan überlegen, wie er seine geliebten Menschen retten konnte.

Auszüge aus der 10. Tontafel:

„In der Traumversion (Enkis) erschien das Bild eines Mannes, hell und leuchtend wie die Himmel; als der Mann auf Enki zutrat, erkannte er: Es war der weißhaarige Galzu!“

Galzu war der erste Albino, der durch die genetische Vermischung entstand. Die gläubigen Anunnaki betrachteten dies als ein Omen und waren überzeugt, dass etwas Schreckliches passieren würde. Dies sollte sich durchaus bewahrheiten durch die anstehende Sintflut, die daraufhin von den Wissenschaftlern auf Nibiru errechnet wurde. Galzu war der einzige Mensch, den die Anunnaki ein wenig fürchteten. Seine Erscheinung muss ihnen sehr imponiert haben. Dies traf ebenso auf Enki zu, der seinen Traum als Vision erkannte. In seinem Traum trug Galzu einen Gravierstift und eine Tafel in seinen Händen und wandte sich an Enki:

„Als er nahe bei Enkis Bett stand, erhob Galzu seine Stimme: Ungerechtfertigt waren deine Anschuldigungen gegen Enlil, denn nur die Wahrheit sprach er. Und die Entscheidung, die als Enlils Entscheidung bekannt werden wird, hat nicht er, sondern in Wahrheit das Schicksal bestimmt. Nimm jetzt selbst das Schicksal in die Hand, denn die Erdlinge werden die Erde beerben…“

Galzu war somit zu einem Propheten aufgestiegen und übermittelte Enki die Botschaft, dass er dafür sorgen solle, dass die Menschen die Erde besiedeln und auch übernehmen sollen. Ursprünglich waren die Menschen mithilfe Enkis und Ninmahs wissenschaftlichen Kenntnisse aus der Erde geschaffen worden. Enki waren die Hände gebunden, denn Enlil weigerte sich ebenso wie die Könige auf Nibiru, die Menschen zu retten. So musste Enki den Eid schwören, sich nicht in die vernichtende Kraft der kommenden Sintflut einzumischen und mit dem Gedanken zu spielen, irgendwen zu retten. Enki besaß jedoch mittlerweile einige Söhne und Töchter unter den Menschen.

„…Rufe deinen Sohn Ziusudra, eröffne ihm, ohne den Eid zu brechen, die herannahende Katastrophe. Ein Boot, das der Wasserlawine trotzen kann, ein tauchfähiges, soll er bauen, von der Art, die ich dir auf dieser Tafel zeige. Soll er sich darin selbst und mit seinen Verwandten erretten und den Samen alles Nützlichen, sei es Pflanze oder Tier ebenso. Dieses ist der Wille des allmächtigen Schöpfers! Und in dieser Traumvision zeichnete Galzu mit einem Stift auf der Tafel ein Bildnis, und er legte die beschriftete Tafel an die Seite von Enkis Bett. Und sodann verblasste die Erscheinung, es endete die Traumvision und Enki erwachte erschaudernd. In seinem Bett blieb Enki lange liegen, dachte nach über die Traumvision: Was war nun die Bedeutung, welches Omen verbarg sich darin? Dann, als er sein Bett verließ… siehe, da lag die Tafel! Was er nun in einer Traumvision erlebt, lag nun zum Greifen neben ihm! Mit zitternden Händen ergriff Herr Enki die Tafel, sah die Zeichnung eines seltsam geformten Bootes. Am Rande der Tafeln waren Zeichen eingraviert, die Maße des Gefährtes zeigten sie an!“

Enki machte sich auf dem Weg zu Ziusudra. Um seinen Eid nicht zu brechen, setzte er sich einfach vor dessen Haus und begann laut zu reden, sodass Ziusudra seine Worte deutlich vernehmen konnte:

„Verlass dein Haus, bau ein Schiff, verschmähe den Besitz, errette das Leben! Das Boot, das du bauen musst, seine Art und Maße findest du auf einer Tafel; bei der Wand der Schilfhütte werde ich sie dir zurücklassen. Stelle sicher, dass das Boot vollkommen überdacht, dass die Sonne von innen nicht gesehen werden kann. Stark muss sein das Tauwerk, der Pech zäh und dicht gegen das Wasser. Drehen und Stürzen muss das Boot vertragen, um die Wasserlawine zu überstehen! In sieben Tagen baue dieses Boot, versammele darin deine Familie und Verwandten. Häufe Nahrung und Wasser darin an, auch die Haustiere. Dann, an dem vorbestimmten Tag, wird dir ein Signal gegeben. Ein Bootsführer, der das Wasser kennt, von mir bestimmt, wird zu dir kommen. An diesem Tag musst du das Boot besteigen, die Luke ganz fest schließen. Eine überwältigende Flut aus dem Süden wird das Land und das Leben verwüsten; aus der Verankerung wird es ein Boot reißen. Schwanken wird es und taumeln. Fürchte dich nicht: Zu einem sicheren Zufluchtsort wirst du geführt. Durch dich wird der Same der zivilisierten Menschheit überleben! Als Enkis Stimme verstummte, sank Ziusudra außer sich auf die Knie: Mein Herr Mein Herr!, rief er aus. Gehört habe ich deine Stimme, lass dein Gesicht mich sehen! Nicht zu dir, Ziusudra, zur Schilfwand habe ich gesprochen!, entgegnete Enki. Von Enlils Entscheidung, von einem geleisteten Eid bin ich gebunden, an das, was alle Anunnaki schworen.“

Enki umging den Schwur, indem er so tat, als hätte er nur laut mit der Schilfwand der Hütte gesprochen. Ziusudra hatte somit die Botschaft erlangt.

„Der Zweck des Bootes, das Geheimnis der Anunnaki, muss in dir verschlossen bleiben! Fragen dich die Stadtmenschen, wirst du antworten: Zornig war der Herr Enlil mit seinem Herrn Enki; zu Enkis Wohnsitz in Abzu will ich segeln, vielleicht wird Enlil so beschwichtigt!“

Sicherlich wird man längst erkannt haben, welche biblische Geschichte hier wiedergegeben wird. Es handelt sich um Noah und seine Arche. Der Name Ziusudra wurde vermutlich irgendwann zu Noah umgeändert, so, wie viele andere Namen in der Bibel verändert worden sind. Selbst den Namen Gottes auszusprechen wurde verboten und mit Unheil wurde gedroht. Scheinbar hat es irgendein einflussreicher Mensch für nötig befunden, die Namen zu verändern oder gar zu verschleiern. Der Name Enki taucht nicht im Alten Testament auf und wie man unschwer erkennen kann, wird mit Herr und Gott jener Enki vom Planeten Nibiru betitelt.

„Am sechsten Tag kam Ninagal, Herr des großen Wassers, zum Boot. Ein Sohn Enkis war er, zum Lotsen des Schiffes war er bestimmt. […] Dies erklärte Ninagal Ziusudra; so waren zwei von allen Wesen im Boot. Im zehnten Schar des Lebenszyklus von Ziusudra trat sie ein, in der Konstellation des Löwen türmte sich die Wasserlawine auf.“

„Tage schon vor dem Tag der Flut zitterte die Erde, sie ächzte wie vor Schmerzen. I den Nächten, ehe das Unglück zuschlug, erschien Nibiru am Himmel als leuchtender Stern. Dann gab es Dunkelheit am Tage und nachts erschien der Mond wie von einem Ungeheuer verschluckt. Die Erde erzitterte unter einer bisher unbekannten Netzkraft (Schwerkraft.) In der Morgenröte stieg am Horizont eine schwarze Wolke hinauf, wandelte das Morgenlicht zu Dunkelheit wie ein Schatten des Todes. […] Dann mit einem Grollen, Tausend Donnern gleich, rutschte die Eiskappe (die Pole) von ihrem Halt. Von Nibirus unsichtbarer Netzkraft wurde sie gezogen, in die südliche See stürzte sie.“

Die Flut tötete Unmengen der Menschen. Ziusudra aka Noah überlebte mit seinem Schiff, den Tieren, Verwandten und den Samen, um nach der Flut die Erde wieder neu zu beleben und befruchten zu können. Es dauerte 40 Tage, bis Nibiru vorübergezogen war. Er hatte unglaubliche Schäden durch seine Schwerkraft angerichtet. Vermutlich ist Nibiru ein größerer Planet als unsere Erde. Wenn man bedenkt, welche Kraft allein unser Mond auf Wasser besitzt, indem es Ebbe und Flut auslöst, kann man sich sicherlich vorstellen, welche Kraft ein so großer Planet anrichten könnte, wenn er an unserer Erde vorbei käme. Einige Anunnaki hatten sich auf ihre Raumschiffe gerettet und wollten dort die Flut abwarten. Nicht alle Anunnakis waren geflohen.

„In ihrem Himmelsschiff schrie Ninmah wie eine Frau in den Wehen: Wie in einem Teich ertrinkende Libellen schwimmen meine Geschöpfe im Wasser! Alles Leben hat die tosende See davongespült!, stöhnte und klagte Ninmah. Alles dort unten, alles, was eben noch lebte, wurde zu Lehm! So weinten Ninmah und Inanna; sie klagte und ließen ihrer Trauer freien Lauf. Demütig wurden die Anunnaki in den anderen Himmelsschiffen beim Anblick der ungezügelten Wucht der Natur. Eine Gewalt größer als die ihre, bestaunten sie in diesen Tagen. Nach den Früchten der Erde lechzten sie, dürsteten nach vergorenem Elixier. Die alten Tage, o weh, sind zu Lehm geworden!“

Auf dieser Tontafel wird eigentlich die Auswirkung eines geografischen Polsprungs dargestellt, bewirkt vom Einfluss eines anderen Planeten, der die Umlaufbahn der Erde kreuzte.

„Nachdem die riesige Flutwelle über die Erde gefahren war, öffneten sich die Schleusen des Himmels; Wassermassen ergossen sich aus dem Himmel auf das Land. Wo einst trockenes Land war, lag jetzt ein See von Wasser und wo Berge einst ihre Gipfel zum Himmel reckten, ragten ihre spitzen wie Inseln aus dem Meer. Und alles, was einst auf trockenem Land gelebt, war zugrunde gegangen in der Flut des Wassers!“

Nach der Katastrophe führte Ninagal Ziusudra zu einem vereinbarten Treffpunkt, um sich mit Enki zu treffen. Dort konnten sich Enki und Ninmah davon überzeugen, dass einige der Menschen überlebt hatten.

„Die wasserdichte Luke öffnete Ziusudra, stieg aus dem Boot hinaus. Eifrig rief er seine Gattin und Kinder herauszukommen. Den Herrn Enki lasst uns preisen, ihm danken!, sprach Ziusudra zu ihnen. Mit seinen Söhnen sammelte er Steine, mit ihnen errichtete er einen Altar. Dann entzündete er ein Feuer auf dem Altar mit duftendem Weihrauch. Ein Schaflamm ohne Makel erwählte er zum Opfer und bot es Enki dar auf dem Altar.“

„Während die anderen (Anunnaki) in ihren Himmelsschiffen weiter um die Erde kreisten, stiegen Enlil und Enki in Wirbelwinden (vgl.: Hubschrauber) auf Arrata nieder. Was ist das?, rief Enki seinem Bruder entgegen, hat jemand die Flut überlebt? Sie flogen in ihren Wirbelwinden zum anderen Gipfel des Arrata, wo sie sagen das Boot von Ziusudra. Als Enlil die Überlebenden erblickte, unter ihnen Ningal, kannte sein Zorn keine Grenze: Jeder Erdling sollte umkommen!, stieß er zornig hervor. Voll Wut stürzte er sich auf Enki, bereit, den Bruder mit den bloßen Händen zu töten. Kein einfacher Sterblicher ist er, er ist mein Sohn!, rief Enki und zeigte auf Ziusudra. Einen Augenblick zögerte Enlil. Den Eid hast du gebrochen!, rief er Enki entgegen. Mit einer Schilfwand sprach ich, nicht mit Ziusudra!, sagte Enki um dann ihm die Traumvision zu schildern. Von Ninagal gerufen trafen nun auch Ninurta und Ninmah in ihren Wirbelwinden ein. Als sie den Bericht der Geschehnisse hörten, waren Ninurta und Ninmah gar nicht verärgert. Das Überleben der Menschheit musste Wille des Allmächtigen Schöpfers sein!, so sprach Ninurta zu seinem Vater. Ihr kristallines Halsband, das Geschenk Anus, berührte Ninmah und schwor: Niemals soll sich die Vernichtung der Menschheit wiederholen! Nachgiebig ergriff Enlil Ziusudra und seine Gattin Emzara bei den Händen, segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch, um die Erde zu füllen! So wurde die alte Zeit abgeschlossen.“

Was hat sich im Laufe der letzten paar tausend Jahre verändert? Nicht viel! Wir sind immer noch Arbeiter, die Gold sammeln und horten. Als wäre es diese Tätigkeit in unser aller DNA fest eingespeichert. Die USA hortet ihr Gold in Fort Knox, ein gewaltiges Lager und mindestens so viel wert wie Onkel Dagoberts Geldspeicher, ebenso viele andere Länder besitzen solche Forts. Das Sammeln von Gold hat somit nie aufgehört. Gold ist mitunter auch seltsamerweise das einzige Material, das man frei von Umsatzsteuer erwerben und wieder verkaufen kann. Gleichzeitig ist unser Geld, das wir tagtäglich verdienen, ein symbolisches Hilfsmittel und Zahlungsmittel anstelle von Gold. Da das Bezahlen mit Gold jedoch kompliziert und unpraktisch ist, hatte man sich irgendwann dazu entschieden, Geld zu drucken. Es ist kein Wunder, dass der Mensch dermaßen auf Arbeit und Ge(o)ld scheffeln programmiert ist, wenn man sich die Geschichte der Menschheit mithilfe der Tontafeln vor Augen hält. Die Anunnaki waren tausende von Jahren auf unserem Planeten und haben unsere Vorfahren kräftig angetrieben. Auf der anderen Seite haben sie unsere Evolution beschleunigt. Sie haben uns kultiviert, zivilisiert und vermehren lassen. Die Natur hätte das gewiss auch erledigt, aber vielleicht erst Millionen Jahre später. Kein Wunder, dass Gott im Alten Testament dauernd mit ‚Herr‘ angesprochen wird, so spricht eben ein Sklave seinen Herrn nun einmal an. Auch lässt sich nicht mehr wundern, aus welchen Gründen der ‚Gott‘ ein eifersüchtiger und zorniger Gott ist, wie er sich selbst beschrieb, denn er besaß ebenso menschliche Gefühle wie wir. Last but not least kann man sich nun ebenso gut vorstellen, was es zu bedeuten hatte, dass ‚Gott‘ uns nach seinem Ebenbilde erschuf und was es mit dieser Rippe von Adam auf sich hatte, aus der Eva geschaffen wurde. All diese unbeantworteten Fragen beantworten sich nun mithilfe der Tontafeln. Natürlich darf man sich jetzt wundern, aus welchem Grund dieses Wissen nicht an die Öffentlichkeit gebracht wird, um das Christentum endlich aufzuklären, dass sie Enki anbeten und nicht den wahren Gott und dass die Kirchen unserer Zeit sicherlich keine Häuser Gottes sind, sondern Häuser Enkis. Hierbei halte man sich doch vor Augen, dass in Kirchen stets Prunk und Gold gesammelt wurde oder man erinnere sich an das Gold der Inkas. Die Inkas hofften, dass die Götter irgendwann wiederkehren würden und wollten ihnen dann ihr ganzes Gold schenken. Sie waren sich darüber im Klaren, dass die Götter wegen des Goldes gekommen waren. Für die Inkas selbst besaß Gold nur einen religiösen Wert. Als die Spanier in der Konquisition ins Land der Inkas einmarschierten, glaubten die Inkas, es seien die Götter, die zurückgekehrt waren. Die Spanier trugen Rüstungen, Bärte und waren hoch gewachsen und somit auf den ersten Blick mit den Göttern durchaus zu verwechseln. Gold ist die Basis sämtlicher Zahlungsmittel weltweit.

Kürzlich wurde die Meldung von der nun mehr bekannten Bibelforscherin aus den Niederlanden, Professorin Ellen van Wolde von der Radboud Universiteit Nijmegen, bekanntgegeben. Sie behauptet einen wichtigen Übersetzungsfehler im Alten Testament entdeckt zu haben, der die Darstellungen der alten Tontafeln untermauert. Sie sagt, dass der berühmte Satz aus dem 1. Buch Mose (Genesis 1,1) "Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde" nicht korrekt aus dem Hebräischen übersetzt worden ist. Die Bibel- und Textforscherin beruft sich auf eine neue Analyse und gibt an, dass das hebräische Wort ‚bara‘ nicht ‚erschaffen‘ heißt, sondern ‚teilen‘. Somit müsste die Übersetzung wahrheitsgemäß "Am Anfang teilte/schied Gott Himmel und Erde". Diese Aussage besagt nichts anderes, als dass Gott in der Lage war, Himmel und Erde zu teilen bzw. zu benutzen. Die Bibelforscherin sagt, dass es ihr so scheine, als hatten die Verfasser des Buches Mose ganz klar mitteilen wollten, dass es die Welt und die Tiere schon längst gegeben hat. Im Hinblick auf das Verständnis der Bibel würde dies das ganze theologische Gedankengerüst ins Wanken bringen, die doch davon überzeugt sind, dass der Gott des Alten Testaments einfach alles erschuf, was es auf Erden gibt. Somit ist der Inhalt der alten Tontafeln wesentlich näher an der Wahrheit dran. Die altbekannte Vorstellung, dass ‚Gott‘ unsere Welt aus dem Nichts erschuf, ist damit deutlich widerlegt. Der in der Bibel beschriebene ‚Gott‘, laut Van Wolde, kam erst später dazu und begann mit einem bestimmten Schöpfungsakt.

Wenn man sich also den Inhalt der Tontafeln vor Augen hält, erkennt man unschwer die Geschichten aus der Bibel wieder. Man erkennt zudem, dass die Bibel uns nur einen kleinen Ausschnitt der menschlichen Geschichte zeigt und vor allem zeigen uns die alten Tontafeln die unerbittliche Wahrheit, dass wir Menschen keinen Schöpfungsmythos des wahren Gottes besitzen. Wir sind nur im Besitze des Schöpfungsmythos von Adam und Eva und wie der Mensch entstanden ist. Zwar entdecken wir im Neuen Testament Jesus, der uns von einem wahren Gott erzählt, aber dieser Gott, von dem er uns berichtet, ist nicht Enki der Herr, der Gott aus dem Alten Testament, sondern der Gott, der alle Menschen eint.



Quellen:

Das Buch Enki - Zecharia Sitchin

Zeitung Telegraph - http://www.telegraph.co.uk