Sobald bestimmte häufige „Zufälle“ auftauchen, soll man ja einmal einen Blick darauf werfen, um darin vielleicht eine verborgene Perle zu entdecken. Nun ist es dieses Mal so, dass ich in dem Buch von Bruce Moen mit dem Titel „Charting Unknown Territory“ einen Absatz entdeckt habe, in dem es um das Bermuda-Dreieck geht. Außerdem lief zur gleichen Zeit ein zweiteiliger Mystery-Thriller über dieses berüchtigte Dreieck mit einem Querschnitt durch einige der bestehenden Theorien darüber (Bermuda-Dreieck Das Tor in eine andere Zeit“, Pro7 vom 28.5.07). Da ich seit vielen Jahren kein Wort mehr über dieses Dreieck gelesen oder gehört habe, wollte ich einmal ein wenig recherchieren und Material zusammentragen.
Zur Erinnerung:
| Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an den Blues-Hit von „Blondie“ mit dem Titel „Flight 45“, der vielleicht einen autobiografischen, kleinen Bericht in der Begegnung mit dem Bermuda-Dreieck darstellte, während anschließend ihre Scheibe immer wieder über die Plattenteller flog. Überhaupt konnte man in den 80ern sehr viele Berichte und seltsame Vorkommnisse in den Zeitungen und im Fernsehen über das Bermuda-Dreieck finden. Anfang der 90er verschwand das Thema aus den aktuellen News und weichte der esoterischen Welle. Doch nichtsdestotrotz verschwinden noch heute Schiffe und Flugzeuge in diesem Gebiet.
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Das Bermuda-Dreieck ist ein Bereich auf hoher See im Atlantik, rundum die Bimini-Inseln, überwiegend jedoch im Wasserbereich, bis zu Miami in Florida und hinüber zu Puerto Rico, in dem weit über 800 Schiffe und Flugzeuge spurlos verschwunden sein sollen.
Statistisch im Vergleich mit anderen Handels- und Transportwegen, ergibt sich ganz deutlich, dass die Vermisstenfälle von Schiffen, Flugzeugen und Menschen in diesem Bereich, in welchem das Bermuda-Dreieck liegt, extrem hoch sind.
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Abb. 1: Lage des Bermuda-Dreiecks
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Die vielen Berichte, aufgefangen Funksprüche, menschenleeren Schiffe und ähnliche Hinweise auf das Rätsel um das Bermuda-Dreieck, haben jedoch noch nicht viel zur Klärung beigetragen. Selbst der Bestseller von Charles Berlitz im Jahre 1981 mit dem Titel, wie man sich vorstellen kann, „Das Bermuda-Dreieck“, der sich nur um dieses Phänomen drehte und sich millionenfach verkaufte, konnte das Geheimnis nicht wirklich lüften, verleitete aber Interessierte und auch Kritiker zu den wildesten Spekulationen.
Die wohl berühmtesten Vorfälle sind „Flug 19“, bei dem fünf Bomber im Jahre 1949 und ein Suchflugzeug spurlos verschwanden, obwohl die ganze Zeit Funkkontakt bestand, wie auch 1963 das Tankschiff „Marine Sulphur Queen“ mit 39 Mann Besatzung sowie das eine oder andere Passagierflugzeug, das sich ebenfalls in Luft auflöste und später plötzlich wieder auf dem Radarschirm auftauchte. Mittlerweile haben sich hierzu unwahrscheinlich viele Berichte eingefunden, die jedoch keinen wirklichen Sinn ergeben.
Trotz ruhiger See und fabelhaften Wetterbedingungen sind die Gerätschaften in diesen Gebieten immer wieder verschwunden. Die Piloten, fachmännisch ausgebildet, schilderten in ihren letzten Funksprüchen seltsame Lichterscheinungen, rasende Kompassnadeln, versagende Bordinstrumente und andere Probleme dieser Art, bis der Kontakt abbrach und sie vom Radarschirm verschwanden. Ebenso ein unsinkbares Schiff soll einst dem Dreieck ebenfalls zum Opfer gefallen sein.
Einige Schiffswerft- und Firmenbesitzer, privat engagierte Wissenschaftler und auch militärische Einheiten haben erfolglos geforscht, um das Rätsel um das geheimnisvolle Dreieck zu klären. Während die einen vermuten, dass das gelegentliche Verschwinden der Schiffe auf hoher See völlig normal sei, sprechen die anderen von Außerirdischen, Zeittore, Dimensionswechsel und mysteriösen Magnetfeldern. Mittlerweile ist das Bermuda-Dreieck jedoch kaum noch von Interesse und die sich weiterhin in Luft auflösenden Schiffe werden von den entsprechenden Firmen als Nebeneffekt der unruhigen See oder aufgrund anderer wilder Theorien in Kauf genommen.
Spuren zur Lösung
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Die erste und wichtigste Spur ist definitiv das wissen um die so genannten Kraftplätze. Dies sind Orte, die mitunter auch von Ureinwohnern verschiedener Länder immer wieder erwähnt werden, an denen die Kräfte der Geister stärker wirken sollen als an anderen Plätzen. Um diese Orte haben sich mittlerweile viele geheimnisvolle Geschichten versammelt und berichten nicht nur von spirituellen Begegnungen, sondern auch von rätselhaften Vorkommnissen wie Zeitverschiebungen oder das Verschwinden von Personen vor den Augen vieler Zeugen.
In den 80ern Jahren folgte wenige Jahre später ein weiteres Buch, in dem der Autor Johannes von Buttlar von Zeitsprüngen berichtete, die einigen Menschen widerfahren seien. Detaillierte Berichte von den Erlebnissen werden darin geschildert und faszinierten als Bestseller viele Länder. Irgendwie entdeckte man Parallelen zu Berlitz’ Werk und konnten hier oder da als Indiz betrachtet werden, aber nicht ausreichend genug, um vielleicht weitere konkrete Schlüsse ziehen zu können.
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Abb. 2: Stonehenge
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Es ist bisher auch völlig unklar, wie sich solche Kraftorte überhaupt bilden und entstehen können. In den indianischen Kulturen überhaupt ist das Wissen um solche magischen Plätze vollkommen legitim und allgemein anerkannt. Ebenso, dass solche Orte unterschiedliche Krafteinwirkungen auf Mensch, Fauna und Flora haben. So sollen manche Kraftorte sehr energetisch und erfrischend sein, während andere dabei helfen können, in andere Welten zu blicken.
Als weiteren Hinweis entdeckte ich in dem Buch von Bruce Moen mit dem Titel „Exploring the Afterlife Charting unknown Territory“, worin er auf seinen außerkörperlichen Reisen einer Wesenheit begegnete, die sich mit dem menschlichen Universum sehr gut auskannte und einige interessante Zusammenhänge lieferte. Diese Wesenheit gab an, dass das Sonnensystem, mit unseren Planeten und Monden, die unsere gelbe Sonne emsig umkreisen, wie eine riesige Uhr aufgebaut ist, von der wir Menschen ein Teil sind. Das Bermuda-Dreieck, so wies es darauf hin, "öffnet" sich bei bestimmten Konstellationen und erschafft ein direktes Tor zum Planeten Uranus. Auf Moens Frage hin, ob denn nun die verschwundenen Menschen und Schiffe auf dem Uranus zu finden seien, bestätigte dies die Wesenheit.
Recherchen und Indiziensuche
Ich habe dann einmal ein wenig recherchiert, um vielleicht ein paar Indizien zu entdecken, die den Hinweis dieser Wesenheit irgendwie bestätigen könnten, wurde ich gleich fündig: Da bei einigen "Tatorten"; d.h. Seekoordinaten, an denen Schiffe verschwunden sind, Methan vorgefunden wurde, geht man in einer Theorie davon aus, dass vulkanische Aktivität unter dem Meeresboden herrscht und Methan-Gasblasen dafür verantwortlich sind, Schiffe sinken zu lassen, wenn sie sich freisetzen und nach oben blubbern. Ebenso wurde in vielen Berichten von Überlebenden, bzw. anhand aufgefangener Funksprüche sehr deutlich, dass der Kompass verrückt gespielt hätte.
Nun habe ich mir mal die gesammelten Daten vom Uranus angesehen. Es ist mithilfe einiger Sonden festgestellt worden, dass dieser Planet als auffälligen Bestandteil Methan besitzt. Außerdem scheint er einen völlig verlagerten Pol zu besitzen und hat ein - im Vergleich zur Erde - völlig anderes Magnetfeld, da Uranus auf der "Seite" liegt. Sein Pol weist also nicht nach "oben", sondern direkt zur Sonne. Last but not least herrschen dort schwere Stürme.
Nun könnte man hier Parallelen ziehen, wenn man wollte. Das Methan und das verlagerte Magnetfeld sowie die Stürme sind schon auffällige Hinweise, die die Effekte im Bermuda-Dreieck, wie sie von Überlebenden geschildert wurden, erklären könnten. Nicht nur wurde von drehenden Kompassnadeln und plötzlich auftretenden Stürmen gesprochen, die auf dem Radar überhaupt nicht zu erkennen waren, sondern auch von seltsam weißem Wasser, das auf der Oberfläche zu sehen war.
Nun habe ich mir mal die gesammelten Daten vom Uranus angesehen. Es ist festgestellt worden, dass dieser Planet als auffälligen Bestandteil Methan(eis) besitzt. Außerdem scheint er einen völlig verlagerten Pol zu besitzen und hat - im Vergleich zur Erde - ein völlig anderes Magnetfeld, da er auf der "Seite" liegt. Sein Pol weist also nicht nach "oben", sondern direkt zur Sonne.
Betrachtet man nun diese Begebenheiten, ergeben sich folgende Indizien:
Vorkommnisse:
1. der Kompass hat verrückt gespielt
2. Stürme, die auf dem Radar nicht zu sehen waren, tauchten aus dem Nichts auf
3. Methan wurde in dem weißen Wasser festgestellt (jemand ist mit dem Wasserflugzeug dort gelandet als das weiße Wasser erschien und hat Proben entnommen)
Erklärungsmöglichkeiten:
Zu 1:
Wenn die Pole des Uranus ein verlagertes Magnetfeld aufweisen, ist es nur verständlich, wenn die Kompanten hier verrückt gespielt haben
Zu 2:
Wenn durch die Öffnung eines Tores zum Uranus, dessen Oberfläche weitgehend flüssig sein soll, Flüssigkeit in unser Meer fließt und Methaneiskristalle aufweist, dann kann durch diese Reaktion vielleicht eine Art weißer Schaum entstehen
Zu 3:
Laut den Sonden der NASA wurden heftige Stürme auf dem Uranus vermerkt. Öffnet sich im Bermuda-Dreieck ein Tor und ein Schiff oder Flugzeug tritt dort ein, dann nimmt es für diesen Zeitraum die Wetterbedingungen für den Uranus wahr. Auf dem Radar an der Bodenstation werden natürlich nur die irdischen Wetterbedingungen wahrgenommen.
Dummerweise werden die teleportierten Schiffe, Besatzungen und Flugzeuge vermutlich nicht lange überlebt haben in einer Atmosphäre, so wie sie auf dem Uranus herrscht. Wenn unsere Sonden richtig liegen, ist er für Menschen ziemlich lebensfeindlich.
Im Weiteren gibt diese Wesenheit in Moens Buch an, dass der Kern unseres Planeten aus flüssigem Eisen bestünde und eine kristalline Struktur besäße. Dieser Kern gerät in Wechselwirkung, sobald Uranus sich in einem bestimmten Winkel zur Erde und der Sonne befindet und dieses „Tor“ im Bermuda-Dreieck öffnet.
Auszug aus „Exploring the Afterlife Charting unknown Territory“:
„Die Erde dreht sich ungefähr auf gleicher Ebene um die Sonne, die große Ekliptik genannt, so wie es alle Planeten tun, ebenso der Uranus. Stelle dir nun für einen Moment eine Linie in den Weltraum vor auf der Bimini-Achse. Das ist eine vereinfachte Erklärung, aber es wird dir genügend vermitteln, sodass du später darüber nachdenken kannst. Nun, wegen der Neigung der rationalen Achse der Erde, verglichen mit der Sonne, zu bestimmten Zeiten im Jahr passiert die Bimini-Achse durch die Sonne zur großen Ekliptik. Dies ist der Moment, wo der Uranus ins Spiel kommt. Seine rationale Achse liegt parallel zur großen Ekliptik… Der Neigung der Erdachse wegen, relativ zur Sonne gesehen, existieren Zeiten, wenn sich die Linie entlang der Bimini-Achse verlängert und direkt zum Uranus weist. Die Achse des Uranuskerns und der von Bimini besitzen die gleiche Linie. Dies öffnet einen nichtphysischen Weltendurchgang zwischen Uranus und um die Bimini Inseln herum. Diese Ausrichtung von Bimini und dem Uranuskern ist die Ursache für die Ereignisse in Bermuda-Dreieck… Wenn diese beiden Achsen aufeinander abgestimmt sind, wird der Durchgang durch die Position des irdischen Mondes ausgelöst… Wenn du nun die Zeiten aller Ereignisse im Bermuda-Dreieck überprüfst als die Achsen aufeinander ausgerichtet waren, wirst du eine statistische Auffälligkeit bemerken, die einen Beweis liefern wird. Doch Vorsicht, einige Ereignisse im Bermuda-Dreieck waren nur gewöhnliche auf hoher See.“
Am 4. April 1995 gab es vom Journalisten William Broad einen Artikel in der New York Times, welcher ebenfalls als ein Indiz betrachtet werden kann, die die Aussagen der Wesenheit bestätigen: "Der Erdkern soll ein riesiger Kristall aus Eisen sein." In diesem Artikel wird beschrieben, dass der Erdkern überwiegend aus Eisen bestünde und somit eine kristalline Struktur mit gigantischen Proportionen besäße. Die Erdrotationsachse soll mit diesem Kern konform verlaufen.
Wenn nun das gefrorene Methan des kalten Uranus durch das Tor in unsere Gewässer eingedrungen ist und das weiße Wasser durch den Schmelzvorgang entstand sowie sein um 57% starkes, verlagertes Magnetfeld Ursache für die wilden Reaktionen der Bordinstrumente der Schiffe und Flugzeuge gewesen ist, dann könnte man vielleicht einmal die Existenz solcher Kraftorte und spontan erzeugte Durchgänge zu andere Welten akzeptieren.
Die Wechselwirkung bezüglich der Positionen von Planeten und ihren Einfluss auf den Menschen haben seit vielen Jahrhunderten Astrologen und Sternenforscher interessiert. Etwaige Auswirkungen, wie das Erzeugen von Kraftorten oder Tore zu anderen Welten oder Planeten, sind dabei weitgehend unberücksichtigt geblieben.
Quellen:
Charles Berlitz „Das Bermuda-Dreieck“
Johannes von Buttlar „Zeitsprung“
Bruce Moen „Exploring the Afterlife Charting unknown Territory“ (Buch 3)
Lawrence
Kushe „The
Bermuda
Triangle Mystery Solved”
Frank Schätzing „Der Schwarm“ (im Roman thematisch verarbeitet)
Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bermudadreieck
Wissen-News - http://www.wissen-news.de/sonnensystem/uranus.php
Bermuda Triangle Website - http://www.the-bermuda-triangle.com